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Heinrich-Hertz-Institut umbenannt

Jetzt Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik HHI. Mit der Übertragung der Geschäftsanteile ist die vertragsrechtliche Überführung des Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin aus der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz in die Fraunhofer-Gesellschaft abgeschlossen. Es verstärkt als Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik – Heinrich-Hertz-Institut HHI den Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik.
/ Andreas Donath
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Die Übertragung des Heinrich-Hertz-Instituts für Nachrichtentechnik von der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz in die Fraunhofer-Gesellschaft erfolgte in Übereinstimmung aller Beteiligten. Nach der Zustimmung des Berliner Abgeordnetenhauses im Sommer konnten nun endlich alle rechtlichen Prozeduren abgeschlossen werden. Am 11. November wurden die Gesellschafteranteile, die bisher je zur Hälfte von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Berlin gehalten wurden, auf die Fraunhofer-Gesellschaft übertragen. Die Zwischenzeit wurde bereits genutzt, um die fachliche und verwaltungstechnische Integration voranzutreiben.

Mit der betriebswirtschaftlichen Eingliederung und der Übernahme in den Fraunhofer-Wirtschaftplan ab dem 1. Januar 2003 ist das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik – Heinrich-Hertz-Institut HHI dann vollständig in die Fraunhofer-Gesellschaft integriert. Es ist auf den Gebieten Photonik-Netze, Elektronische Bildtechnik für Multimedia-Anwendungen und Mobile Breitbandsysteme tätig und ergänzt die Kompetenzen des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik auf ideale Weise. Ziel der Integration ist es, die Zukunft des HHI und seiner 250 Mitarbeiter langfristig zu sichern.

Im Frühjahr hatten sich nach über zwanzig Jahren die beiden Geschäftsführer Professor Dr. Clemens Baack und Dr. Wolfgang Grunow in den Ruhestand verabschiedet. Das HHI wird derzeit übergangsweise von dem ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Prof. Joachim Hesse, geführt. Die Technische Universität Berlin und die Fraunhofer-Gesellschaft haben bereits ein gemeinsames Verfahren zur Berufung des Institutsleiters eröffnet. "Die frühzeitige fachliche Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik und die intensive Einbeziehung der Mitarbeiter haben den Integrationsprozess erleichtert", freut sich Prof. Hans-Jörg Bullinger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Dieser Konsens ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft."