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RAID-Controller für Ultra320-SCSI und Serial-ATA von Intel

Neue PCI-Steckkarten und ein RAID-on-Motherboard-Controller

Die Intel-Tochter ICP Vortex hat neue RAID-Controller mit Unterstützung für Ultra320-SCSI und Serial-ATA (SATA) angekündigt. Darunter sind 64-Bit/66-MHz-PCI-RAID-Controller auch für flache Server sowie ein RAID-Controller für Mainboards.

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Die neuen 64-Bit/66MHz-PCI-RAID-Controller von ICP Vortex verfügen über eine Intel-80303-RISC-I/O-CPU mit integriertem Coprozessor (Hardware-XOR-Engine) für schnelle RAID-4/5-Parity-Berechnungen sowie Onboard-Cache bis 128 MByte. Sie unterstützen RAID 0, 1, 4, 5 und 10, Hot-Fix, Hot-Plug und Auto-Hot-Plug mit SAF-TE sowie die gängigen Betriebssysteme. Mit der beiliegenden Software ICP "RAID Console" und "ICP RAID Navigator" können die Festplatten-Arrays eingerichtet, verwaltet und auch aus der Ferne gewartet werden. Die Software erlaubt eine Kapazitätserweiterung, RAID-Level-/RAID-Array-Migration sowie Array Roaming und Controller-Tausch ohne Neukonfiguration des Systems. Im Lieferumfang der ICP-Controller befinden sich neben Handbuch und CD-ROM zwei Slotbügel für "low profile"- und "full height"-PCI-Steckplätze. Auf Grund der kompakten Bauweise sollen die neuen blauen ICP-Controller auch in "high density Blade Servern" eingesetzt werden können. Die Garantie beträgt drei Jahre.

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Der GDT8514RZ ist der Ein-Kanal-RAID-Controller, an dessen interne und externe Schnittstelle insgesamt bis zu 30 Ultra320-SCSI-Geräte angeschlossen werden können. Der Controller ist abwärtskompatibel zu früheren SCSI-Geräten sowie zu 32-Bit/33MHZ, 64-Bit/33MHz, 32-Bit/66MHz und PCI-X-Steckplätzen. Er unterstützt andere SCSI-Geräte sowie 5-Volt- und 3,3-Volt-PCI-Steckplätze. Dank 128-MByte-PC133-ECC-SDRAM soll sich der GDT8514RZ besonders für datenintensive Anwendungen eignen. Eine mitgelieferte Software soll den Anwender bei der Konfiguration unterstützen, beispielsweise soll eine automatische Anpassung an die SCSI-Konfiguration geboten werden. Ein akustischer Alarm weist laut ICP Vortex auf kritische Ereignisse hin. In der zweiten Dezemberhälfte 2002 soll der GDR8514RZ für 1.292,24 Euro erhältlich sein.

ICP Vortex bringt mit Verfügbarkeit der ersten Serial-ATA-Festplatten den Vier-Kanal-RAID-Controller GDT8546RZ mit Serial-ATA-Schnittstelle auf den Markt. Der Controller kann gleichzeitig auf alle vier SATA-1.5-Kanäle und die direkt (point-to-point) daran angeschlossenen Laufwerke zugreifen. Er soll dabei pro Laufwerk gleich hohe Datenübertragungsraten von bis zu 150 MByte/s erzielen. SATA zeichnet sich laut ICP durch einfache und sichere Anschlusstechnik (Kabel, Konnektoren, keine Terminierung) aus. Bei Veränderungen an der Konfiguration sollen diese vom GDT8546RZ immer automatisch erkannt werden; fällt z.B. eine Festplatte aus, soll das SATA-RAID durch die redundante Verkabelung ohne Unterbrechung weiter funktionsfähig sein. Die Kabellänge beträgt bis zu einem Meter. Die SATA-Schnittstelle ist kompatibel zu bisherigen PC-Architekturen, über optionales Zubehör können auch herkömmliche ATA/IDE-Festplatten an den Controller angeschlossen werden. Der Controller verfügt ebenfalls über einen integrierten akustischen Alarm und eigene 128 MByte SDRAM. In der zweiten Dezemberhälfte 2002 soll der GDT8546RZ für 545,20 Euro inkl. vier SATA-Kabeln erhältlich sein.

Der ebenfalls neue GDT8500RZ ist ein modularer RAID-on-Motherboard-Controller (MROMB Controller) mit 64 MByte integriertem SDRAM für Einsteiger-RAID-Systeme. Er wird dazu in einen 3.3-Volt-PCI-Steckplatz mit RAIDIOS-Unterstützung eingesteckt, der auf vielen Mainboards vom Start weg vorhanden ist. Der GDT8500RZ unterstützt bis zu zwei Ultra160/320-SCSI- oder bis zu vier SATA-Kanäle des Mainboards. Bei RAID 0 soll eine Datenrate zum Betriebssystem von bis zu 300 MByte/s erzielt werden, verspricht der Hersteller. Der GDT8500RZ soll ab Januar 2003 erhältlich sein und 412,96 Euro kosten.

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