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ReUse Computer: Recycelte PCs kosten nur ein Drittel

50 bis 300 Euro für aufbereitete Rechner. Jedes Jahr entstehen in Deutschland 250.000 Tonnen Computerschrott. Auf Güterwagen verladen, würde dieser Müll einen Zug füllen, der von Berlin bis Hannover reicht. Das Projekt "ReUse Computer" will einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Entsorgungsfirmen, Reparaturdienstleister und Computerhändler kooperieren dazu in einem Netzwerk.
/ Andreas Donath
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14 Tonnen Material und 33.000 Liter Wasser braucht es, um einen PC herzustellen, der oft schon nach drei Jahren wieder zu Müll wird. Das Projekt "ReUse Computer" soll den ausgemusterten PCs eine zweite Lebensphase verschaffen. Alle brauch- oder reparierbaren Computerbestandteile werden dabei wieder verwendet. Für 50 bis 300 Euro vertreiben die Händler die fertigen PCs. Der Preis für ReUse-Hardware liegt bei etwa 30 Prozent des Neupreises.

Geleitet wird das Projekt von der Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen (kubus) an der Zentraleinrichtung Kooperation (ZEK) der TU Berlin. Ein Unternehmens-Netzwerk bietet den Kunden, von der Entsorgung ihrer Altgeräte bis zum aufgearbeiteten PC, inklusive Softwareservice und Beratung, ein ReUse-Angebot. Das Bundesbildungsministerium fördert dieses Projekt mit rund 1,3 Millionen Euro.

In Zeiten knapper Finanzausstattung wird "ReUse Computer" sowohl für die Privatwirtschaft als auch für den öffentlichen Dienst nach den Vorstellungen der Initiatoren des Projektes zunehmend interessanter. Bei 6.000 Mitarbeitern und rund 4.800 Computerarbeitsplätzen könnten bis zu sieben Millionen Euro eingespart werden. An die Stelle von Kahlschlagkürzungen träte nachhaltige Ressourcennutzung, so die Hoffnung.


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