Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Spieletest: Red Faction 2 - Kurzweiliger Ballerspaß

Spiel erscheint exklusiv für PlayStation 2. Mit Red Faction wollte THQ das Shooter-Genre revolutionieren – die eigens für das Spiel entwickelte Geo-Mod-Engine sollte es möglich machen, praktisch alle im Spiel befindlichen Objekte zu zerstören und sich so unter anderem Fluchtwege durch Mauern freizuschießen. Das Konzept ging zwar nicht vollkommen auf, genügte aber für ein sehr kurzweiliges Actionspiel. Jetzt ist die Fortsetzung für die PlayStation 2 erhältlich.
/ Thorsten Wiesner
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wir befinden uns wieder im 22. Jahrhundert, diesmal fünf Jahre nach der im ersten Teil geschilderten Rebellion auf dem Mars. Der korrupte Diktator Sopot unterdrückt gnadenlos sein Volk und führt nunmehr seit 15 Jahren einen Krieg gegen die an seinen Staat angrenzende Vereinigte Republik. Eine Gruppe von hochrangigen Elitesoldaten – zu denen der Spieler gehört -, die ihre Spezialfähigkeiten injizierter Nano-Technologie verdankt, beschließt nach Jahren des Kampfes an vorderster Front, sich gegen die Tyrannei zu erheben und der Schreckensherrschaft Sopots ein Ende zu setzen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wie schon der erste Teil wurde auch Red Faction 2 vom Entwicklerteam Volition unter Einsatz der Geo-Mod-Engine entwickelt. Eben diese lässt zwar immer noch nicht zu, dass sich wirklich die komplette Umgebung zerstören lässt, nichtsdestotrotz ergeben sich nun auf Grund der möglichen Veränderung der Level-Umgebung deutlich mehr taktische Möglichkeiten als im Vorgänger. Gerade im Multiplayer-Modus ist es durchaus amüsant, wenn man durch gezielte Schüsse den Unterschlupf zerstört, hinter dem sich ein Gegner verbirgt.

Kernstück des Spieles ist aber die Einzelspieler-Kampagne. Ausgerüstet mit bis zu 15 unterschiedlichen Waffen zieht man gegen die zahlreichen Gegner ins Feld, unter anderem stehen Maschinengewehre, Raketenwerfer und Handgranaten zur Verfügung. Meist wird man von mehreren Gefolgsleuten begleitet, allerdings übernimmt man leider nicht selber die Steuerung von ihnen und kann ihnen auch keine direkten Befehle erteilen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die meiste Zeit ist man zu Fuß unterwegs, immer mal wieder erklimmt man aber auch ein Fahrzeug und schießt sich im Panzer, Helikopter oder U-Boot den Weg frei. In allen Fällen wurde die Steuerung recht gut gelöst, wer dennoch nicht mit dem Pad ins Gefecht ziehen möchte hat auch die Möglichkeit, die USB-Tastatur und -Maus-Unterstützung des Spieles zu nutzen.

Die deutsche Version des Spieles wurde auf den hiesigen Markt angepasst – Blut gibt es keines zu sehen und Leichen verschwinden sofort aus dem Spiel. Inhaltlich wurde glücklicherweise aber nichts verändert. Ein großes Manko bleibt aber dennoch: Red Faction 2 ist fast schon ein wenig zu kurzweilig. Selbst unerfahrene Spieler werden maximal zehn Stunden brauchen, um die Endsequenz zu Gesicht zu bekommen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Der Titel ist exklusiv für die PlayStation 2 erhältlich, Umsetzungen für andere Konsolen sind derzeit nicht geplant. Auch eine PC-Fassung, die es beim ersten Teil noch gab , ist nicht im Gespräch.

Fazit:
Abwechslungsreiche, spannende und hübsch anzusehende Action hat Red Faction 2 zu bieten, für anhaltend lange Motivation garantiert allerdings leider nur der Mehrspieler-Modus – die Einzelspieler-Kampagne ist zu schnell durchgespielt. Wer dies verschmerzen kann, sollte diesem unterhaltsamen Titel aber unbedingt eine Chance geben.


Relevante Themen