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Nvidia GeForce FX - GeForce4-Nachfolger für Anfang 2003

"Das Beste von Nvidia und 3dfx" - Bildqualität wird immer wichtiger

Nvidia hat offiziell den GeForce4-Nachfolger GeForce FX vorgestellt, der bisher nur unter dem Codenamen NV30 bekannt war. Der neue Grafikprozessor soll, ebenso wie der bereits seit September erhältliche Konkurrent Radeon 9700 Pro und dessen kleinere Geschwister, deutlich effektvollere und realistischere 3D-Grafik ermöglichen, jedoch flexibler und leistungsfähiger sein.

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GeForce FX (Codename NV30)
GeForce FX (Codename NV30)
Der von TSMC in 0,13 Mikron und in Kupfer-Technik gefertigte GeForce FX besteht aus 125 Millionen Transistoren, die in einem sonst eher von CPUs gewohnten Flip-Chip-Gehäuse sitzen. Zum Vergleich: Die noch in 0,15 gefertigten GeForce4-Ti-Grafikchips beherbergen rund 63 Millionen Transistoren; bei den ebenfalls in 0,15 Mikron produzierten ATIs Radeon 9700 (Pro) sind es bereits 107 Millionen Transistoren. Dank des Umstiegs auf 0,13 Mikron soll der GeForce FX mit 500 MHz getaktet werden können, womit man sich von der Konkurrenz abheben will. Zudem kommt erstmals DDR-II-SDRAM von Samsung zum Einsatz, das ebenfalls mit bis zu 500 MHz (1 GHz DDR) getaktet wird. ATIs Top-Grafikkarte Radeon 9700 Pro verfügt ohne Übertakten über einen Standard-Takt von 325/310 MHz, so dass man gespannt sein darf, wie groß die Leistungsunterschiede sein werden. Während Nvidia einen 128-Bit-Speichercontroller (4 x 32 Bit) einsetzt, verwendet ATI einen 256-Bit-Speicherbus (4 x 64 Bit).

Damit die Stromversorgung sichergestellt werden kann, muss man GeForce-FX-Grafikkarten zusätzlich vom Gehäusenetzteil mit Strom versorgen lassen. Vergisst man dies als Nutzer, werden automatisch Chip- und Speichertakt reduziert und ein Software-Tool soll den Nutzer auf das Versäumnis hinweisen. Damit die Gehäuse-Innentemperatur bei der Kühlung möglichst wenig Einfluss auf die GeForce-FX-Grafikkarten hat, wählte Nvidia ein geschlossenes Kühlsystem, das die Abwärme von Grafikprozessor und Speicherchips per Heatpipe und aktiver Lüftung aus dem Gehäuse entfernen soll. Damit sollen GeForce-FX-Grafikkarten nicht lauter werden als GeForce4-Ti-4600-Grafikkarten und im Office-Modus - also bei geringer Nutzung etwa der Renderpipelines - Taktrate sowie Lüfterdrehzahl stark heruntergeregelt und die Grafikkarten so fast lautlos betrieben werden. Nachteil der Kühllösung: GeForce-FX-Karten, die NVidias Referenz-Design folgen, belegen aufgrund des großen Lüftungsgehäuses aus transparentem Plastik nicht nur einen AGP- sondern auch einen PCI-Steckplatz.

GeForce FX - im Flip Chip Package verpackte 125 Mio. Transistoren
GeForce FX - im Flip Chip Package verpackte 125 Mio. Transistoren

Trotz der hohen Taktraten und spezieller Kühlung dreht sich bei GeForce FX alles um realistischere und nicht um schnellere Grafik. Zwar verspricht Nvidia eine bis zu dreimal höhere 3D-Leistung als beim GeForce4-Ti-4600-Grafikchip, doch im Zentrum von Nvidias Marketing-Strategie steht derzeit die Darstellungsqualität, die man - etwas übertrieben - in die Nähe von Kinoqualität rückt. Über alle Render-Schritte soll bei hohen Qualitätsansprüchen eine 128-Bit-Präzision für rundungsfehlerfreie, realistische Farbberechnungen geboten werden. Der Konkurrent ATI behauptet das auch, die Pixel-Shader der Radeon-9700-Serie würden jedoch "nur" eine Genauigkeit von 96 Bit erreichen, so Nvidia.

Nvidia GeForce FX - GeForce4-Nachfolger für Anfang 2003 
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RIDDIMBWOY 16. Sep 2006

Probiers mal mit ner 3DFX Emulation Spiele NFS2SE mit meiner Geforce4 in der 3DFX...

KrUnCh 17. Jan 2003

Genau aber echt haar genau das selbe will ich auch und ich hab keinen bock mehr so lang...

Thailok 15. Jan 2003

*rofl* Du redest da von einer allerersten Alpha, nicht von einer Final und da ist es kein...

Texer 15. Jan 2003

lol, is ja niedlich deine 9400 Punkte. Also bei meinem hab ca 13000 Punkte da läuft Doom3...

Thailok 30. Dez 2002

vollkommen richtig, die Frage ist nur, ob es denn nötig ist, sich eine Grafikkarte zu...


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