Abo
  • Services:

Fossil zeigt erste PDA-Armbanduhr mit PalmOS in den USA

Fossil plant keinen Verkauf auf dem deutschen Markt

Auf der Comdex in Las Vegas stellt der Uhrenhersteller Fossil erstmals eine PDA-Armbanduhr mit PalmOS vor, die von der Ausstattung einem aktuellen PalmOS-PDA entspricht. Damit erhält das PDA-Betriebssystem PalmOS erstmals Einzug in eine Armbanduhr, was die Mitnahme eines herkömmlichen PDAs erübrigen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

WristPDA with PalmOS
WristPDA with PalmOS
Die PDA-Uhr trägt den Namen "WristPDA with PalmOS", womit Fossil auf den Unterschied zu den länger erhältlichen WristPDA-Uhren hinweisen will, die mit einem proprietären PDA-Betriebssystem ausgestattet sind. Die neue PDA-Uhr enthält mit dem 33 MHz getakteten Dragonball-Prozessor sowie PalmOS 4.1 aktuelle PDA-Technik und kann auf 2 MByte Speicher zugreifen. Als Display kommt ein monochromer Touchscreen mit 16 Graustufen bei einer Auflösung von 160 x 160 Bildpunkten zum Einsatz, der natürlich eine deutlich kleinere Darstellungsfläche als normale PalmOS-PDAs bietet.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

An der Uhr befinden sich Hardware-Knöpfe zum Scrollen auf dem Bildschirm sowie ein Knopf, um den Programmstarter aufzurufen oder die Hintergrundbeleuchtung für das Monochrom-Display zu aktivieren. Ein Mini-Stylus ist im Armband implementiert, worüber man per Graffiti auch Daten unterwegs eingeben und nicht nur abrufen kann. Durch den Einsatz von PalmOS sollen sich PalmOS-Applikationen mit der Uhr nutzen lassen, allerdings empfiehlt Fossil, dass diese an die geringen Display-Maße der Uhr angepasst sein sollten.

Die Stromversorgung übernimmt ein eingebauter Lithium-Ionen-Akku, der rund vier Tage durchhalten soll, wenn man die PDA-Funktionen jeden Tag eine halbe Stunde ohne Display-Beleuchtung nutzt. Der Uhr "WristPDA with PalmOS" liegt ein USB-Datenkabel bei, um die PDA-Daten mit einem PC abgleichen zu können. Auch eine Infrarot-Schnittstelle hat Fossil in den PDA integriert, so dass dem mobilen, drahtlosen Datenaustausch mit anderen PalmOS-Geräten nichts im Wege steht. Recht gewaltig geraten mit 35 x 51 x 12,5 mm die Maße und mit 162 Gramm das Gewicht der Uhr.

Fossil will die Armbanduhr "WristPDA with PalmOS" unter der Fossil-Marke aber auch unter der neu zu gründenden Technik-Marke Abacus zu Preisen zwischen 199,- und 299,- US-Dollar Mitte 2003 auf den US-Markt bringen. Voraussichtlich wird die Uhr in Deutschland nicht angeboten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

Peter 08. Apr 2005

Also ich fnde den Weg ganz gut. Es wird doch mal Zeit, dass nicht die viel zu großen PDAs...

Pyrdacor 18. Nov 2002

Naja, es müsste dann eben noch genau so viel Strom übrig bleiben, wie das Ding eben für 4...

der Thruster 18. Nov 2002

"Die Stromversorgung übernimmt ein eingebauter Lithium-Ionen-Akku, der rund vier Tage...

cmi 18. Nov 2002

nettes gadget, nur wer soll da was drauf schreiben? oh wei... aber gibt bestimmt wieder...


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /