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Werden Zeitschriften mit CDs bald teurer?

VDZ gegen Abschaffung des reduzierten Steuersatzes für Zeitschriften mit CDs. Bisher gilt für eine Zeitschrift oder ein Buch auch dann der reduzierte Mehrwertsteuersatz, wenn ergänzend eine CD oder eine andere Zugabe beigefügt wird. Und das soll nach Ansicht des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger auch so bleiben. Der Verband wehrt sich gegen die Abschaffung dieser Regel durch das geplante Steuervergünstigungsabbaugesetz. Demnach sollen entsprechende Kombinationen mit dem vollen Steuersatz belegt werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Abschaffung des vergünstigten Mehrwertsteuersatzes komme einer Steuererhöhung um 9 Prozent gleich, so der Verband. "Sie verteuert Zeitschriften und Bücher für den Verbraucher und führt zu unzumutbaren Schwierigkeiten bei ihrem Vertrieb über das Grosso und den Einzelhandel", erklärt Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger heute in Berlin.

Gerade in den pädagogisch wichtigen Bereichen wie Schulbüchern, Kinder- und Jugendzeitschriften würden CDs und Spielsachen zur Förderung des Nachwuchses beigegeben. Die finanziellen Spielräume bei diesen Zielgruppen seien zudem besonders begrenzt. Mit einer Verteuerung "pädagogisch wichtiger Medien" würden sich nach Ansicht des VDZ die bekannten Bildungsdefizite der jungen Menschen in Deutschland noch verschärfen.

VDZ-Geschäftführer Fürstner weist zudem darauf hin, dass der Gesetzgeber im jüngst verabschiedeten Preisbindungsgesetz ausdrücklich erlaube, kombinierte Produkte im Preis zu binden. Die jetzt vorgesehene Steuerregelung stehe hierzu im Widerspruch.

"Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger bittet die Regierung nachdrücklich, den kulturpolitisch gewollten reduzierten Mehrwertsteuersatz für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher nicht auszuhöhlen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Verbandes.


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