Überarbeiteter Linux-PDA Sharp Zaurus in den USA vorgestellt
Durch die Erhöhung des Flash-Speichers lassen sich Daten aus dem RAM in den Flash-Speicher kopieren, so dass einem Datenverlust bei leerem Akku vorgebeugt werden soll. Sharp nennt diese Technik "Virtual Mobile Hard Drive". Ein Lithium-Ionen-Akku mit 1700 mAh versorgt das Gerät mit Strom. Angaben zur Akkulaufzeit machte Sharp nicht. Zu den weiteren Ausstattungsdetails zählen Lautsprecher, Mikrofon und eine Kopfhörer-Buchse sowie ein Infrarot-Anschluss.
Das Linux-Embedded-System Qtopia ist mit Jeode Java ausgerüstet und bietet neben den überarbeiteten PIM-Funktionen zur Termin- und Adressverwaltung auch einen MPEG1- und MP3-Player, einen E-Mail-Client sowie einen Web-Browser. Weiterhin liefert Sharp das Gerät nur mit einer Synchronisations-Software für Microsoft Outlook aus.
Der Zaurus SL-5600 soll Anfang 2003 in den USA mit USB-Dockingstation und Netzteil auf den Markt kommen. Was das Gerät kosten wird, verriet Sharp nicht. Experten erwarten einen Preis von 500,- bis 600,- US-Dollar. Unklar ist auch, ob das Gerät auch auf den deutschen Markt kommen wird.
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