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Vodafone D2 erzielt Rekordergebnis im ersten Halbjahr

Wachstum bei Umsatz und Ertrag – Akquisitionskosten pro Kunde deutlich gesenkt. Zwischen dem 1. April und dem 30. September 2002 erzielte die Vodafone D2 GmbH mit 1,038 Milliarden britischen Pfund, rund 1,7 Milliarden Euro, ein neues Halbjahres-Rekordergebnis, das heißt, gegenüber dem Vorjahreszeitraum wuchs in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2002/2003 das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 11 Prozent. Der Umsatz insgesamt stieg um 9 Prozent auf 2,251 Milliarden britische Pfund bzw. 3,6 Milliarden Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Damit konnte Vodafone D2 die EBITDA-Marge auf über 46 Prozent steigern. Auch der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) konnte im Vergleich zum Vorquartal von 26,1 auf 27,5 Euro im Quartals-Durchschnitt gesteigert werden. "Unsere konsequente Fokussierung auf wertvolle Kundensegmente und die Vermarktung von Innovationsdiensten während der letzten Monate greift und beginnt sich nun auszuzahlen", betont Jürgen von Kuczkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vodafone D2 GmbH.

Vodafone D2 ist die stärkste Landesgesellschaft des weltweiten Vodafone-Konzern.

Nach erfolgreicher Bereinigung der Kundenzahlen gewann Vodafone D2 – im Gegensatz zu einem Nettorückgang von 90.000 Kunden im Vorquartal – netto über 400.000 Neukunden im vergangenen Quartal hinzu. "Mit rund 22 Millionen Kunden sind wir auf einen Pfad gesunden Wachstums zurückgekehrt", so von Kuczkowski. Sowohl der Anteil aktiver Kunden (92 Prozent) als auch der Anteil umsatzstarker Vertragskunden (rund 45 Prozent, im September 2002) konnte im vergangenen Halbjahr gesteigert werden und liegt laut von Kuczkowski auf einem "erfreulich hohen Niveau".

Starken Einfluss auf die positive Entwicklung des Ergebnisses hatten auch die deutlich reduzierten Akquisitionskosten, die von durchschnittlich 110 Euro um rund ein Drittel auf nur noch 73 Euro je Neukunde gesenkt werden konnten, so D2 Vodafone. Besonders positiv ausgewirkt habe sich dabei die konsequente Abkehr von "überzogenen" Handy-Subventionen.

Besonders erfreulich entwickelte sich nach Ansicht des Vodafone-D2-Chefs der Anteil der Datendienste am Umsatz, der im September auf 16,2 Prozent wuchs. Das sind 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Absolut lag damit der Umsatz mit Datendiensten um 25 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres 2001. Diesen Trend beschleunigen sollen zudem neue Angebote wie der vor wenigen Wochen gestartete Foto-, Informations- und Spieledienst "Vodafone live!".


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