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Sony Japan bringt Linux-basierten Digitalvideorekorder

CoCoon CSV-E77 bisher nur in Japan erhältlich, Europa-Start (noch) nicht geplant

Sony hat in Japan mit der Auslieferung eines bereits im September angekündigten Digitalvideorekorders CoCoon CSV-E77 begonnen, der mit einer noch ausbaubaren Festplattenkapazität von 160 GB glänzt und dank Ethernet-Schnittstelle aufgezeichnete Sendungen auch an PCs im Heimnetzwerk streamen kann.

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Dank eines integrierten elektronischen Programmführers (EPG), der per Internet-Anbindung aktualisiert wird, soll der CoCoon CSV-E77 einfach per Tastendruck Sendungen zur Aufzeichnung vormerken können, wie man es von ähnlichen Geräten kennt. Darüber hinaus soll das Gerät auch entsprechend des Fernsehverhaltens seiner Nutzer selbst Sendungen vorschlagen und automatisch aufnehmen können. Dank einer speziellen Sony-Website sollen Aufzeichnungen auch aus der Ferne per Webbrowser programmiert werden können, wie es etwa auch tvtv.de mit verschiedener Hardware - wie etwa Dazzles tv4me-PCI-Steckkarte für PCs - erlaubt.

Bisher nur für Japan: Sony-Digitalvideorekorder CoCoon CSV-E77
Bisher nur für Japan: Sony-Digitalvideorekorder CoCoon CSV-E77

CoCoon soll mit einer weiteren Festplatte auf bis zu 320 GB Speicherplatz erweitert werden können. In der niedrigsten MPEG2-Aufnahmequalität sollen mit der Standard-Kapazität von 160 GB laut Sony bis zu 100 Stunden Fernsehprogramm aufgezeichnet werden können. Allerdings wird man wohl für Spielfilme eher die höchste Qualitätsstufe (bis zu 35 Stunden) und für Fernsehserien und Kulturprogramme eher die mittlere Qualitätsstufe (bis zu 50 Stunden) wählen. Damit gleichzeitig aufgenommen und das aktuelle Programm auf anderen Sendern weiterverfolgt werden kann, verfügt das Gerät über zwei TV-Tuner. Wie bei Digitalvideorekordern mittlerweile Usus, kann auch gerade aufgezeichnetes Material bereits zeitversetzt gesehen werden ("Time-Shifting").

Das Fernsehprogramm wird mittels VHF-/UHF-/Kabeltuner empfangen, ein Digital-TV-Tuner ist nicht enthalten. Es können externe Videoquellen wie Satelliten-Receiver oder Set-Top-Boxen angeschlossen werden. Die Netzwerkanbindung erfolgt mittels integrierter 10-Mbps-Ethernet-Schnittstelle. Kern des CoCoon CSV-E77 ist ein 350-MHz-MIPS-Prozessor, als Betriebssystem wird MontaVistas Linux Professional Edition 2.1 eingesetzt.

Laut Sony handelt es sich bei dem CSV-E77 um das erste Gerät der CoCoon-Serie, weitere Audio-Video-Heim-Entertainment-Geräte sollen folgen. In Japan ist der CoCoon CSV-E77 seit Anfang November für 130.000,- Yen verfügbar, was umgerechnet etwa 1.100,- Euro zzgl. Mehrwertsteuer entspricht. Auf Nachfrage bei Sony Deutschland erklärte man gegenüber Golem.de, dass es derzeit noch keine definitive Entscheidung gebe, derartige Digitalvideorekorder auch in Europa anzubieten. Möglich sei es zwar, dass die Geräte auch nach Europa kommen würden, aber es sei noch nicht geplant.


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Mutter 06. Nov 2002

MNeinte natürlich auch noch MiniDisc!

Mutter 06. Nov 2002

Sony verarscht seine Kunden doch immer irgendwie! Von denen würde ich nix kaufen... Alles...

multatuli 06. Nov 2002

Ich gehe davon aus, dass aus Kopierschutzgründen die Daten in einem proprietären...

vdr user 06. Nov 2002

Auch unter Linux, aber preiswerter, DIGITAL und mit DVD, VCD, MP3, Streaming, DIVX...

[MoRE]Mephisto 06. Nov 2002

Das nenne ich mal Eigentor! Wenn ich schon eine Netzwerkanbindung habe, um sowohl die...



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