GMX erweitert kostenlose und bezahlte Dienste
GMX TopMail beinhaltet als Basis das komplette E-Mail- und Messaging-System von GMX ProMail mit einer 250 MByte großen Mailbox. Zusätzlich bietet GMX TopMail einen 250 MByte großen Festplattenspeicher, auf die per Mausklick über GMX und zusätzlich auch Browser-basiert (per WebDAV-Protokoll) zugegriffen werden kann. Dateianhänge sollen vom Posteingangsfach in die Ordnerstruktur des Digital File Store übertragen werden können. Dort können Dateien nicht nur weiter bearbeitet, sondern durch Zugriffsrechte von anderen Anwendern, auch Nicht-GMX-Kunden, genutzt werden.
Der Schwerpunkt der Funktionen im Digital File Store liegt in der ersten Ausbaustufe auf der flexiblen Verwaltung von Bilddateien. Wer seine Bilder Dritten zeigen möchte, legt ein Album auf der virtuellen Festplatte bei GMX an und versendet eine Mail mit Zugriffsdaten an den gewünschten Nutzerkreis. Diese Nutzer können die Bilder in Form einer Diashow ansehen. Im Leistungsumfang ist eine automatische Bildskalierung enthalten, die auch riesige Dateien von Digitalkameras bandbreitenschonend verkleinert. Die Bilddatei bleibt in Originalgröße im Datenspeicher, wird jedoch in automatisch angepasster optimaler Auflösung per E-Mail oder MMS versandt oder per Gastzugriff heruntergeladen.
GMX TopMail NG wird für 4,99 Euro pro Monat angeboten.
Das Produkt GMX ProMail verknüpft E-Mail, Handy, Fax, Telefon und Online-Organizer zu einem UMS-Paket (Unified Messaging System). Zu den neuen Features gehören ein Virenschutz von Sophos für alle Zugriffsarten (Web, POP, IMAP), das IMAP-Protokoll sowie der Fax-Versand für einheitlich 20 Cent pro Seite in viele europäische Länder und in die USA. Das Paket kostet 2,99 Euro im Monat.
Das kostenlose GMX-Basispaket bleibt erhalten und wird aufgebohrt. Das Postfach wird von 10 auf 20 MByte vergrößert und die Versandgröße für Mail-Anhänge von 5 auf 10 MByte vergrößert. Die Speicherzeit für E-Mails wird von 30 Tagen auf 3 Monate erhöht.
Bis Ende 2003 strebt GMX durchschnittlich 20.000 zahlende Neukunden pro Monat in allen Bezahldiensten an und will damit den Umsatzanteil des Produktgeschäfts steigern. Eine breit angelegte mehrstufige Marketingkampagne ab Mitte November begleitet die Produktoffensive.
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