Großer Schlag gegen europäische Internetpiraterie gelungen
Ein Verdächtiger wurde angeklagt, gegen neun weitere wird ermittelt. Die BSA unterstützte die Polizei im Vorfeld und bei den Durchsuchungen. Die Raubkopierer hatten Verbindungen zu Softwarepiraten in ganz Europa. Besonders in Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden wird mit den Erkenntnissen aus der erfolgreichen Aktion verstärkt ermittelt.
Die Angeklagten hatten die raubkopierten Produkte über drei Websites vertrieben. Auch durch anonyme oder verschlüsselte E-Mails hatten sie Kunden angesprochen und ihnen die Zugangsdaten zu ihrem illegalen Angebot vermittelt. Die Software konnte entweder kostenpflichtig heruntergeladen oder als "Compilation Disc" bestellt werden.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten rund 100.000 Softwareprodukte. Neben Medien aller Art, darunter auch aktuelle Kinofilme auf DVD, fanden sich auch Hardwareprodukte in den Lagern der Organisation. Viertausend Bilder pädophiler und pornographischer Art sowie Anleitungen zur Fälschung von TV Smart Cards zum Satellitenempfang rundeten das kriminelle Spektrum der Gruppe ab. Die Sichtung des Materials dauert derzeit noch an.
Der italienische Pirateriering hatte Verbindungen zu illegalen Netzwerken in anderen EU-Ländern. In Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden bereiten die zuständigen Behörden zusammen mit der BSA nun ähnliche abgestimmte Aktionen vor. Zu den Orten, an denen in Italien Durchsuchungen vorgenommen wurden, zählen Mailand, Bologna, Neapel und Triest.
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