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Karstadt nutzt 3D-Scanner für Herren-Konfektions-Zuschnitt

Kleidung digital auf den Leib geschneidert mit 3D-Bodyscanner. Nachdem C&A in Hamburg bereits einen 3D-Bodyscanner betreibt, vermessen nun auch Karstadt-Filialen in Bremen, München und Hamburg-Mönckeberg ihre Kunden digital. Die so ermittelten Daten dienen als Grundlage für maßgeschneiderte Herrenkonfektion.
/ Christian Klaß
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Die Technik dahinter stammt von Human Solutions GmbH, deren MtM-Shop-Gesamtlösung für den Bekleidungshandel auf einem 3D-Bodyscanner basiert. Sie bietet eine direkte Anbindung an den Hersteller und umfasst alles vom automatischen Maßnehmen über die Schnittkonstruktion bis hin zum Cutter.

In den Shops der Karstadt-Premiummarke YORN tastet nun ein 3D-Bodyscanner die Körper der Kunden mittels eines Lasers millimetergenau und berührungsfrei ab. Die ermittelten Maße werden online an den Kleidungshersteller übertragen und sollen es ermöglichen, individuelle Bekleidung herzustellen und als Maßbekleidung an den Kunden auszuliefern.

Die 70 Mitarbeiter beschäftigende Human Solutions GmbH mit Sitz in Kaiserslautern und Detroit/USA entwickelt und vertreibt Hard- und Softwarelösungen für Anwendungen rund um Bodyscanning, Ergonomie und Simulation.

3D-Bodyscanner findet man nicht nur bei bekannten Handelsketten wie C&A oder Karstadt, sondern auch schon in einigen kleineren Modegeschäften, die sich auf maßgeschneiderte Anzüge spezialisiert haben.

Nachtrag vom 22. April 2004:
Nach Hamburg, Bremen und München betreibt Karstadt nun auch in Frankfurt/Main und Dresden einen 3D-Bodyscanner für eine maßgeschneiderte Herrenkonfektion, wie die Human Solutions GmbH mitteilte.


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