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Infineon will Moore's Law übertrumpfen

Lösung für das Speicher-Dilemma

Infineon hat eine neue Chip-Entwurfstechnologie angekündigt, die zu einer wesentlichen Leistungssteigerung bei Embedded-Prozessoren führen wird. Embedded-Prozessoren sind zentrale Bauelemente in vielfältigen elektronischen Systemen wie Mobiltelefonen, PDAs, Computerperipherie sowie in der Automobil- und Consumer-Elektronik. Die Technologie von Infineon mit der Bezeichnung MyVP (My Virtual Processor) soll es Entwicklern ermöglichen, Leistungssteigerungen bei der Prozessor-Leistung bis zum Faktor 10 zu erzielen.

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Damit übertrifft Infineon nach eigenen Angaben die Gesetzmäßigkeit nach "Moore's Law", die eine Verdoppelung der Leistung mit jeder neuen Chip-Generation postuliert, deutlich.

Inhalt:
  1. Infineon will Moore's Law übertrumpfen
  2. Infineon will Moore's Law übertrumpfen

Typischerweise wird die Erhöhung der Chip-Leistungsfähigkeit - worauf auch das Gesetz von Gordon Moore basiert - durch eine Verkleinerung der Transistor-Strukturen erreicht, mit daraus resultierender höherer Geschwindigkeit bzw. Rechenleistung. Die MyVP-Technologie von Infineon erzielt die signifikante Leistungssteigerung dadurch, dass sie die Art und Weise, wie ein Embedded-Prozessor arbeitet, revolutioniert. So soll eine deutliche Leistungssteigerung ohne Änderung der Produktions-Technologie erreicht werden.

"Embedded-Technologien finden sich heute nahezu in jedem elektronischen Produkt unseres täglichen Lebens. Verbesserungen bei den Prozessoren und DSP-Chips haben daher einen direkten Einfluss auf unseren Lebensstil", sagte Dr. Sönke Mehrgardt, CTO von Infineon Technologies. "Die MyVP-Technologie stellt eine grundlegende Innovation für Infineon und unsere Kunden dar, um völlig neue Embedded-Produkte zu kreieren, die unser Leben in der Arbeit und im Freizeitbereich verändern werden."

Die MyVP-Technologie basiert auf Erfindungen, die den Einsatz von Multi-Threading - einer für hochleistungsfähige Computersysteme entwickelten Technologie - auch in Embedded- und Signalverarbeitungs-Prozessoren möglich macht, wobei die Echtzeit-Verarbeitung von Embedded-Systemen erhalten oder sogar noch verbessert werden soll. Infineon will die MyVP-Technologie erstmals in einem neuen 32-bit-Mikrocontroller implementieren, der Mitte 2003 eingeführt werden soll. Infineon will die MyVP-Technologie auch an andere Chip-Hersteller lizenzieren und so die breite Nutzung des Verfahrens ermöglichen.

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"Ständig höhere Taktraten oder Megahertz-Angaben sind eine Ausprägung des Gesetzes von Moore und haben sich als gängiger Performance-Maßstab etabliert. Aber ein Prozessorsystem ist letztendlich nicht schneller als der Speicher, aus dem es seine Befehle bezieht. Die Erhöhung der Prozessorgeschwindigkeit allein bringt wenig, wenn der schnelle Prozessor-Chip einen Programmspeicher nutzen muss, der nur etwa ein Zehntel der Geschwindigkeit schafft", sagte Robert Ober, Direktor für Mikroprozessor-Architektur bei Infineon Technologies. "MyVP bietet hier eine Lösung für ein Problem, das immer größer wird und zugleich eine Alternative für teure, komplexe Speicher-Subsysteme - einfach gesagt, mehr Leistung für weniger Geld."

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Christoph Moder 06. Nov 2002

Schwachsinn, was Infineon da verzapft! Sie tun so, als würden sie die Prozessorleistung...

suxx 05. Nov 2002

An "Moore's Law" glauben doch nur Leute die Moorhuhn spielen und auch an Murphys Gesetz...

Philipp Pieper 05. Nov 2002

Langsam zeichnet es sich ab, daß Moores Law nur eine punktuelle Betrachtung war und...


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