Abo
  • Services:

AmigaOne soll vor Weihnachten kommen - auch mit G4-CPU

Massenfertigung von AmigaOneG3-SE und AmigaOne-XE beginnt

Es ist fast nicht zu glauben, aber die AmigaOne-Mainboards soll es noch vor Weihnachten auch für Endkunden geben: Der britische Amiga-Incorporated-Partner Eyetech hat - nach einigen Monaten Verzögerung - die Massenproduktion des AmigaOneG3-SE und gar des AmigaOne-XE sowie deren baldige Verfügbarkeit verkündet. Ohne das noch fehlende AmigaOS 4 können die PowerPC-basierten Amiga-Rechner jedoch bisher höchstens unter LinuxPPC ausgenutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits im März 2002 kündigte Eyetech den AmigaOneG3-SE an und lieferte bereits erste Geräte an Entwickler und Handelspartner aus. Die Massenproduktion sollte ursprünglich im Mai starten, doch man entschied sich, den Boot-Code der ursprünglichen Firmware durch einen angepassten PPC-Boot-Code zu ersetzen. Zudem entdeckte und behob man ein Problem mit dem Articia-Northbridge-Chip. Nun soll die Massenfertigung von AmigaOneG3-SE-Mainboards jedoch begonnen haben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim
  2. diconium digital solutions GmbH, Stuttgart

Wer nicht mit aufgelöteten G3-Prozessoren leben kann, für den hat Eyetech das AmigaOne-XE-Design entwickelt, welches mit einem austauschbaren Prozessor-Modul ausgestattet ist. Da mittlerweile auch die bisher von Apple aufgesogenen Power-PC-G4-Prozessoren in geringen Stückzahlen zur Verfügung stehen sollen, sieht sich Eyetech nun auch in der Lage, G4-basierte AmigaOne XE auszuliefern.

Neben der überarbeiteten Northbridge "Articia S" findet sich auf den AmigaOneG3-SE- und AmigaOne-XE-Mainboards die VIA-Southbridge 82C686B. Nicht verändert wurde leider die Schnittstellenausstattung: Während USB 2.0 und/oder Firewire (IEEE 1394) mittlerweile zum Standard bei PCs oder Macs gehören, muss man bei den AmigaOne-Boards noch mit vier USB-1.1-Schnittstellen vorlieb nehmen. Dank eines AGP-2X- und eines 66-MHz-PCI-Steckplatzes und dreier 33-MHz-PCI-Steckplätze lassen sich die neuen Amigas jedoch erweitern. Beim Speicher setzt man auf gewöhnliche PC133-SDRAMs, der Onboard-Ethernet-Chip stammt von 3Com.

Es gibt drei verschiedene AmigaOne-Mainboards: den AmigaOneG3-SE G3 750Cxe mit 600-MHz-G3-Prozessor für 580,- Euro, den AmigaOne-XE G3 750FX mit 700-MHz-G3-Prozessor für 725,- Euro und das Topmodell, den AmigaOne-XE G4 7451 mit 800-MHz-G4-Prozessor-Modul für 800,- Euro. Die drei Mainboards können bereits bestellt und noch vor Weihnachten ausgeliefert werden. "Und ja, für die Zyniker dort draußen, wir meinen wirklich Weihnachten 2002!", heißt es dazu seitens Eyetech vielversprechend. Lediglich der AmigaOne-XE G3 750FX soll erst Anfang 2003 erscheinen. Die genannten Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, Versand und Betriebssystem.

Wer sich seinen AmigaOne nicht selber zusammenbauen will, muss sich laut Eyetech noch ein paar Wochen gedulden, bis erste Händler Komplettsysteme anbieten. Wer nicht warten will - was in Bezug auf den ständig verschobenen AmigaOne und das ebenfalls verzögerungsträchtige AmigaOS 4.0 schon etwas sonderbar klingt - soll bei einer Bestellung bis zum 31. Dezember 2002 AmigaOS 4.0 mit dazuerhalten bzw. nachgeliefert bekommen. Falls AmigaOS 4 vorher fertig ist, erhält man das Betriebssystem gleich bei Lieferung. Eyetech geht allerdings nicht davon aus, dass OS 4 noch in diesem Jahr erscheint: "Unsere günstigste Schätzung ist, dass Amiga das OS 4 für den AmigaOne Anfang 2003 ausliefern wird". Bis dahin bleibt Käufern nur die Nutzung von LinuxPPC und dem Amiga-Emulator "UAE E" übrig.

Amiga Inc. selbst hat unterdessen wieder etwas Neues in Bezug auf AmigaOS 4 verlauten lassen: Das Hyperion-Entertainment-Team soll mit Hochdruck am Betriebssystem arbeiten. Verzögerungen habe es durch Hardware-Anpassungen auf den AmigaOne gegeben; nun arbeite man jedoch an den letzten Details, um "stellare Errungenschaften" präsentieren zu können. In den nächsten Wochen solle man sich auf Ankündigungen von derzeit auf AmigaOS 4 angepasste Anwendungen freuen können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. ab je 2,49€ kaufen
  2. (Prime Video)

dandy 02. Sep 2004

Das hören wir nun schon seit Jahren! Wann sagt endlich mal jemand, *WELCHES JAHR* mit...

Peter Unger 11. Nov 2002

Es ist mir Latte was andere sagen aber wenn es einen Amiga gibt wird es endlich auch...

Andreas Wolf 08. Nov 2002

Nein, denn der PC-Floppy-Controller ist dazu nicht in der Lage. Aber schau dir doch mal...

Borut 07. Nov 2002

Nö glaub ich nicht - wollen nur zeigen XP-Look kann man schnell mal herzaubern und das...

Borut 07. Nov 2002

Ja das können sie :-)


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
IT-Jobs: Achtung! Agiler Coach gesucht?
IT-Jobs
Achtung! Agiler Coach gesucht?

Überall werden sie gesucht, um den digitalen Wandel voranzutreiben: agile Coaches. In den Jobbeschreibungen warten spannende Aufgaben, jedoch müssen Bewerber aufpassen, dass sie die richtigen Fragen stellen, wenn sie etwas bewegen möchten.
Von Marvin Engel

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /