Hamburger können Behördengänge bald virtuell erledigen
"Das schafft mehr Wettbewerb und größere Transparenz", sagte Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) gegenüber dem Spiegel. Die Firmen tragen ihr Angebot in ein Online-Formular ein, das Programm errechnet dann die Rangliste der Bewerber. Für die Entwicklung des Projekts hat die Stadt rund 200.000 Euro ausgegeben. Auch dem Bürger soll das Netz Behördengänge abnehmen.
Spätestens 2004 sollen die Hamburger ihr Auto im Internet anmelden, Bebauungspläne einsehen oder schon ab Frühjahr 2003 Auskünfte aus dem Melderegister erhalten können. Wer sich anmeldet, wird kurz überprüft und bekommt dann ein Passwort, das bei Anträgen und Formularen die Unterschrift ersetzen soll. Diese Woche startet die Hansestadt ein EU-gefördertes Experiment in Online-Demokratie: Bürger können im Netz Vorschläge zur Verbesserung der Stadt machen.
- Anzeige Hier geht es zu den aktuellen Blitzangeboten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.