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Transmeta hofft auf Europa und den Embedded-Markt

Spezielle Prozessor-Designs für den Embedded-Sektor will Transmeta erst einmal nicht anbieten. Gegenüber Golem.de erklärte der Hersteller jedoch, dass man sich dies für die Zukunft bei größeren Projekten vorstellen könnte. Um Embedded-Hersteller für Transmeta-Technik zu gewinnen und ihren Produkten eine schnelle Marktreife zu ermöglichen, bietet Transmeta bisher drei Referenz-Designs für unterschiedliche Bereiche.

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Bei den Ultra Personal Computers (UPC) werden sich laut Transmeta ab Mitte 2003 etwa sechs bis zehn Hersteller aus den USA und Japan mit Geräten auf den Markt trauen - angepeilt soll ein Preis von rund 1.000,- US-Dollar sein. Im Gegensatz zu den Sub-Notebooks handelt es sich hier um noch kleinere stiftgesteuerte Module ähnlich eines PDAs, die Prozessor, Chipsatz, Mini-Festplatte sowie Display beherbergen, Windows XP nutzen und per Dockingstation als normale Rechner oder per Einschub in ein Notebook-Gehäuse mit Zusatz-Akkus zum lange durchhaltenden Notebook gewandelt werden können. Großer Vorteil sei es hier, dass man sowohl für den eigenen PC-Arbeitsplatz als auch für das Notebook nur eine Software-Lizenz benötigt. Hier hilft Microsofts restriktive Lizenzpolitik unfreiwillig, einem modularen PC-Konzept weitere Vorteile zu verschaffen.

Konzept: UPC erweckt Notebook-Gehäuse zum Leben
Konzept: UPC erweckt Notebook-Gehäuse zum Leben

Allerdings gesteht Transmeta ein, dass diese Technik auf Grund der zwar stromsparenden und kompakten, aber ohne Leistungsrekorde entworfenen UPC-Designs nur für diejenigen geeignet ist, die Office-Anwendungen nutzen, Videos anschauen oder Musik hören. Wer mehr Leistung etwa für Spiele will, muss entweder auf herkömmliche Notebook- bzw. PC-Designs zurückgreifen oder hoffen, dass der Hersteller den UPC-Modulen ermöglicht, auch mittels SplitBridge-Technik etwa auf leistungsstärkere Grafikchips zuzugreifen. Gerade bei Letzterem bieten Transmetas Chipsätze bisher nur einfache 2D/3D-Beschleunigung.

Damit Intel und AMD sich mit ihren Mobilprozessoren bei der Rechenleistung nicht noch weiter von Transmeta entfernen, soll ab dem dritten Quartal 2003 der Crusoe TM8000 mit komplett neu entwickeltem 256-Bit-VLIW-Kern sowie überarbeiteter Code-Morphing-Technik folgen. Im Vergleich mit dem ebenfalls von TSMC in 0.13 Mikron gefertigten aktuellen TM5800 (128-Bit-VLIW-Architektur) soll der TM8000 nicht nur höhere Taktraten ermöglichen, sondern pro Takt auch doppelt so viele Befehle ausführen und dennoch besonders stromsparend arbeiten. Taktraten verriet Transmeta dafür aber noch nicht. Der Vorgänger TM5800 soll noch in diesem Jahr die 1-GHz-Hürde nehmen.

Transmeta sieht im neuen TM8000 einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für Intels ab Frühjahr 2003 marktreifen Notebook-Prozessor Banias. Allerdings kommt Transmetas Neuling nach dem derzeitigen Zeitplan erst ein halbes Jahr nach dem Intel-Konkurrenten auf den Markt. Die späte Verfügbarkeit kann Transmeta aber auch helfen, etwa wenn Intel seine Werbekampagnen ab nächstem Jahr von "mehr MHz" auf "mehr mobile Nutzungszeit" konzentriert und damit das allgemeine Interesse stärker auf stromsparende, kompakte Notebooks lenkt.

 Transmeta hofft auf Europa und den Embedded-Markt
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GM IT-Manager 02. Nov 2002

Hier ist NatSemis Geode schon fest etabliert. Aber da die Transmetas mehr Performance...

kainer 02. Nov 2002

der richtige link mit dem preis: http://search.shopping.yahoo.co.jp/search?p=nt310&R...

kainer 02. Nov 2002

sehr guter artikel.... wem die kleinen Dinger aus Japan interessieren - es gibt einen...


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