Abo
  • Services:

Iridigm entwickelt neuartige Displays für mobile Endgeräte

iMoD-Matrix-Displays für PDAs, Mobiltelefone und GPS-Systeme

Das Start-up-Unternehmen Iridigm will mit einer neuen Art von Flachdisplays vor allem LC-Displays in mobilen Geräten ersetzen. Erstmals zeigt Iridigm seine iMoD Matrix getaufte Technologie bereits im Mai auf dem Society for Information Display (SID) International Symposium in Boston.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Display besitzt eine Auflösung von 240 x 160 Pixeln und soll sich verglichen mit normalen LCDs vor allem durch eine deutlich höhere Helligkeit, breiten Betrachtungswinkel, hohe Reaktionsgeschwindigkeit und extrem geringen Stromverbrauch auszeichnen. Das iMoD Matrix basiert dabei auf einem einfachen Micro-Elektronisch-Mechanischen-System (MEMS) und jahrelanger Forschungsarbeit am MIT.

Stellenmarkt
  1. SOS-Kinderdorf München, München
  2. KOSTAL Holding, Lüdenscheid

Die Entwickler haben bei der Entwicklung der Technologie in der Natur abgekupfert und nutzen ähnliche Eigenschaften, die auch Schmetterlingen zu ihrem farbenprächtigen Erscheinungsbild verhelfen. Dabei nutzt man Interferenzen, um Licht zu modulieren. Das iMoD (Kurzform für "Interferometric Modulator") enthält dadurch keine Pigmente, kann also auch nicht mit der Zeit ausbleichen.

Die iMoD-Elemente bestehen aus zwei leitenden Platten, einem dünnen Film-Stapel auf Glassubstrat und einer metallischen Membran. Dazwischen befindet sich eine dünne Luftschicht. Ist keine Spannung angelegt, sind die Platten getrennt und Licht, das auf das Substrat trifft, wird reflektiert. Ist aber eine kleine Spannung angelegt, werden die Platten durch eine elektrostatische Anziehung zusammengedrückt und das Licht wird absorbiert, das Element ist also schwarz.

Mehrere iMoD Elements mit je einer Kantenlänge von 25 bis 60 Mikron ergeben einen Pixel, wobei die Subpixel, also die iMoD-Elemente, in den RGB-Farben vorliegen. Insgesamt ergibt sich so mit entsprechenden Steuer-Chips ein Farbdisplay.

Zu den strategischen Investoren in Iridigm gehören unter anderem Intel Capital, Qualcomm, Steamboat Ventures (Venture-Capital-Unternehmen der Walt Disney Company) und VentureTech Alliance (gehört zu TSMC).



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 9,99€
  3. 4,44€
  4. 16,99€

Sebastian Will 04. Nov 2002

Ich kenne deinen Hintergrund nicht, aber ich muß schon immer Schmunzeln, wenn die...

Rainer Haessner 02. Nov 2002

.... Das ist schon klar. Aber da waere ja noch die Frage der Helligkeit.

Markus 02. Nov 2002

1. Der Farbeindruck entsteht durch Interferenzen zwischen den an der Film- und an der...

Rainer Haessner 01. Nov 2002

Soweit ich das sehe, kann ein Pixel nur entweder an oder aus sein, Halbtoene waeren dann...


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
Anthem angespielt
Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

  1. Dying Light 2 Stadtentwicklung mit Schwung
  2. E3 2018 Eindrücke, Analysen und Zuschauerfragen
  3. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

    •  /