Web.de: Bezahldienste sorgen für Umsatzplus
Die Umsatzentwicklung im traditionell saisonal schwachen Sommerquartal war nach Ansicht von Web.de zufrieden stellend: Mit 5,9 Millionen Euro liegt der Umsatz um 25 Prozent über dem Vorjahresquartal und erreicht kumuliert in den ersten drei Quartalen 16,6 Millionen Euro, rund 34 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Wachstumstreiber seien vor allem die digitalen Bezahldienste, die sich, getragen von einer immer breiteren Anwenderschaft positiv entwickelt haben, so Web.de. Immer mehr Web.de-Anwender seien bereit, für die Dienste zu zahlen, so dass der Bereich mit rund 2,5 Millionen Euro im dritten Quartal bereits 42 Prozent zum Gesamtumsatz beitrug. Auch die Entwicklung in den Bereichen Media-Sales (2,7 Millionen Euro) und E-Commerce (0,7 Millionen Euro) sei zufrieden stellend und lag im Rahmen der durch die allgemeine Wirtschaftsentwicklung und Saisonalität geprägten Erwartungen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im dritten Quartal auf minus 1,2 Millionen Euro gegenüber minus 6,0 Millionen Euro im dritten Quartal des Vorjahres. Einmalige, nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen in Höhe von 4,8 Millionen Euro bei Beteiligungen, die außerhalb des strategischen Fokus von Web.de liegen, haben allerdings das Periodenergebnis im dritten Quartal belastet. Hierdurch bedingt, schließt das 3. Quartal 2002 mit einem Fehlbetrag von minus 6,9 Millionen Euro ab.
Einhergehend mit dem erstmalig positiven operativen Cash-Flow im dritten Quartal, einer erwarteten positiven Umsatzentwicklung im vierten Quartal sowie sehr stabiler Kostenstrukturen geht der Vorstand aus heutiger Sicht vom Erreichen des für das laufende 4. Quartal 2002 angekündigten Break-Even aus.
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