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Siemens: Kein Ausstieg aus UMTS-Handy-Produktion

Netzbetreiber sollten UMTS-Anwendungen entwickeln. Die Netzbetreiber sollten bis zu 80 Prozent ihrer Umsätze in die Entwicklung von UMTS-Anwendungen investieren. Diese radikale Forderung erhob der Siemens-Bereichsvorstand Lothar Pauly in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital. Außerdem äußerte er sich über die Gerüchte, dass die UMTS-Handy-Produktion von Siemens eingestellt würde.
/ Andreas Donath
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UMTS könne nur erfolgreich sein, wenn eine riesige Entwicklergemeinschaft von vielen tausend Programmierern neue Anwendungen für Handys und Netze austüftelt, für die Kunden auch bereit sind zu zahlen. Sollte dies nicht gelingen, habe die ganze Branche ein Problem. "Wir sind doch eine Schicksalsgemeinschaft", so Pauly in Capital. Schließlich sei klar, dass "nur ganz wenige Dienste tatsächlich erfolgreich sein werden."

Gerüchten, dass Siemens aus der Produktion von UMTS-Handys aussteigen würde, erteilte Pauly im Interview eine klare Absage. Damit Siemens zum Start des Massenmarktes mit von der Partie ist, habe man sich für die Partnerschaft mit Motorola entschieden. So habe Siemens gleichzeitig "die immensen Entwicklungskosten der ersten Geräte-Generationen gespart".

Bereits im Sommer 2003 soll das nächste UMTS-Gerät im Siemens-Design und mit Siemens' Menüführung auf den Markt kommen.


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