Siemens: Kein Ausstieg aus UMTS-Handy-Produktion

Netzbetreiber sollten UMTS-Anwendungen entwickeln

Die Netzbetreiber sollten bis zu 80 Prozent ihrer Umsätze in die Entwicklung von UMTS-Anwendungen investieren. Diese radikale Forderung erhob der Siemens-Bereichsvorstand Lothar Pauly in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital. Außerdem äußerte er sich über die Gerüchte, dass die UMTS-Handy-Produktion von Siemens eingestellt würde.

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UMTS könne nur erfolgreich sein, wenn eine riesige Entwicklergemeinschaft von vielen tausend Programmierern neue Anwendungen für Handys und Netze austüftelt, für die Kunden auch bereit sind zu zahlen. Sollte dies nicht gelingen, habe die ganze Branche ein Problem. "Wir sind doch eine Schicksalsgemeinschaft", so Pauly in Capital. Schließlich sei klar, dass "nur ganz wenige Dienste tatsächlich erfolgreich sein werden".

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Gerüchten, dass Siemens aus der Produktion von UMTS-Handys aussteigen würde, erteilte Pauly im Interview eine klare Absage. Damit Siemens zum Start des Massenmarktes mit von der Partie ist, habe man sich für die Partnerschaft mit Motorola entschieden. So habe Siemens gleichzeitig "die immensen Entwicklungskosten der ersten Geräte-Generationen gespart".

Bereits im Sommer 2003 soll das nächste UMTS-Gerät im Siemens-Design und mit Siemens' Menüführung auf den Markt kommen.

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Michael Schmid 01. Nov 2002

Ich finde Ihren positiven Optimismus angenehm und beachtenswert in Sachen UMTS-Dienste...

Peter Retep 31. Okt 2002

Im Kern hat der gute Herr Pauly sicherlich gar nicht einmal so unrecht. Seine Aeusserung...

Michael Schmid 31. Okt 2002

Ich frage mich, ob Herr Pauly rechnen kann und ob er die Ereignisse um MobilCom...



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