Samsung stellt 46-Zoll-TFT-Panel vor

Weltweit bisher größter TFT-Bildschirm als Prototyp in China demonstriert

Samsung hat das nach eigenen Angaben weltweit bisher größte TFT-Display vorgestellt. Nicht nur mit seiner Bildschirmdiagonale von 46 Zoll soll das im 16:9-Format gehaltene TFT-Panel jedoch ein "Meilenstein in der Entwicklung fortschrittlicher Anzeigetechnologien" sein, sondern weitere Rekorde aufstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Panel wiegt 18 kg und misst 110,3 x 62,9 x 5 cm. Seiner Größe zum Trotz soll der neue Riesenbildschirm eine Bildaufbauzeit von nur 12 Millisekunden aufweisen, deutlich unter dem marktüblichen Wert von 25 Millisekunden für schnellere, Multimedia- und DVD-taugliche TFT-Displays. Dadurch soll das neue 46-Zoll-TFT-Panel selbst schnellste Videosequenzen absolut schlierenfrei darstellen und eine altbekannte Schwäche der Flachbildschirme vollständig aufheben, verspricht Samsung.

Stellenmarkt
  1. Entwickler / Fachinformatiker/Med. Dokumentar (m/w/d) für den Bereich Biometrie
    Winicker Norimed GmbH Medizinische Forschung, Nürnberg, Berlin
  2. Backend Developer* (m/w/d)
    EDAG Engineering GmbH, verschiedene Standorte
Detailsuche

Beeindruckend klingt auch das Kontrastverhältnis von 800:1, das seinerseits über dem Branchendurchschnitt der TFT-Displays liegen soll. Samsung erreicht die Rekordwerte durch den Einsatz der eigenentwickelten PVA-Technologie (Patterned Vertical Alignment), die das Hightech-Unternehmen als "anspruchsvollste TFT-Variante" bezeichnet. Dank PVA bietet der Schirm zudem einen Einblickwinkel von bis zu 170 Grad aus allen Richtungen.

Mit einer hohen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten in einer Pixelgröße von 0,795 Millimetern und einem Seitenverhältnis von 16:9 soll der Rekordschirm alle wesentlichen Anforderungen der HDTV-Norm (High-Definition TV) erfüllen. Das Gerät stellt 16,7 Millionen Farben mit einer Helligkeit von 500 Candelar pro Quadratmeter dar.

Samsung stellte das 46-Zoll-TFT-Panel als Prototyp anlässlich der Eröffnung einer neuen Fertigungsstätte für TFT-Panels in China vor. In der ersten Hälfte 2003 will der Konzern die Massenproduktion des neuen TFT-Riesen aufnehmen. Vor einem Jahr noch kündigte der Hersteller die erfolgreiche Entwicklung von 40-Zoll-TFT-Panelen an. Mitte 2002 folgte die Ankündigung, dass man ab Ende des Jahres 62-Zoll-Plasma-Panele im 16:9-Format fertigen wolle. Samsung selbst vertreibt derzeit 16:9-Plasma-TVs mit Bildschirmdiagonalen von 42 und 50 Zoll, bei den 16:9-LCD-TVs sind es lediglich 15 und 17 Zoll.

Golem Karrierewelt
  1. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    29.09.2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    12.-16.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Samsung produziert TFT-Panels für Monitore und Fernsehgeräte, die sich auch in Geräten anderer Hersteller finden. Der 1938 in Korea gegründete Hightech-Konzern sieht sich mit 12.600 Beschäftigten (von insgesamt 175.000 Mitarbeitern) in der Forschung und Entwicklung zurecht als eine der weltweit führenden "Technik-Brutstätten". Samsung betreibt über 300 Niederlassungen, mehr als 30 Forschungseinrichtungen und über 45 Fertigungsstätten. In Deutschland ist Samsung mit 3.000 Beschäftigten in zwölf Unternehmen einschließlich einer Bildröhrenfabrik in Berlin präsent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


der grosse 05. Nov 2002

was ist gross ? 40 zoll ? 50 ? 100 ? einer hats oben richtig gesagt, grösser heisst nur...

Gadex 05. Nov 2002

***gggg***!!!!!!! Aber nicht jeder Hat nen Fuhrpark in der Garage und ein Haus in Spanien...

der mit dem... 04. Nov 2002

Bezahlbar sind sie schon heute, man muss nur genügend Geld haben...

Dr.Watson 01. Nov 2002

Hi, was waren denn das für komische Sachen ?? dann kann ich bei meinem Arzt demnächst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
James Webb Space Telescope
Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben

Die in der Raumfahrt verwendete Software ist manchmal kurios. Im Fall des JWST wird das ISIM mit Javascript kontrolliert und betrieben.

James Webb Space Telescope: Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben
Artikel
  1. ADAC-Test: Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?
    ADAC-Test
    Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?

    Der ADAC hat den Stromverbrauch von Elektroautos mit Anhängern und Fahrradgepäckträgern gemessen. Gute Noten gibt es dabei keine.

  2. Macbook Air M2 im Test: Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe
    Macbook Air M2 im Test  
    Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe

    Im Vergleich zum Apple Macbook Pro ist das Air mit M2-Chip eine Generation weiter. Auch ohne Lüfter ist es ein leistungsstarkes Notebook.
    Ein Test von Oliver Nickel

  3. DDR5: Samsung plant 1-TByte-Speichermodul
    DDR5
    Samsung plant 1-TByte-Speichermodul

    2022 sollen 512-GByte-Riegel verfügbar sein, später die doppelte Kapazität. Davon profitieren Server-CPUs wie AMDs Epyc mit zwölf Kanälen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /