Spiel für PS2, Gamecube und Xbox erhältlich. Trotz gelungener Konsolentitel wie Halo sind sich die meisten PC-Spieler weiterhin sicher, dass ein vernünftiger Shooter ohne Maus und Tastatur nicht funktioniert. Mit TimeSplitters 2 von Eidos versucht nun ein weiterer Titel, dieses Vorurteil endgültig zu beseitigen.
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Und ganz im Gegensatz zu Halo, das bisher nur von Xbox-Besitzern ausprobiert werden konnte, unterstützt TimeSplitters 2 alle Next-Generation-Konsolen gleichermaßen – sowohl mit der Xbox als auch mit PS2 und Gamecube kann man sich auf eine Reise durch die Zeit machen. Erfreulich daran ist vor allem die Tatsache, dass alle drei Versionen gleichermaßen gelungen sind und sich nur marginal unterscheiden. Zwar sieht das Spiel auf der Xbox ein klein wenig besser aus als auf der PS2, da man aber auch Sonys Konsole vor allem grafisch teils zum äußersten antrieb, fallen diese kleinen Unterschiede kaum ins Gewicht (die hier gezeigten Screenshots stammen von der Xbox-Version.)
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Der wahre Clou an TimeSplitters 2 ist aber nicht so sehr die grandiose Grafik und die einfache Bedienbarkeit, sondern mehr der riesige Spielumfang und die gebotene Abwechslung. Schon der Story-Modus ist extrem vielfältig ausgefallen: Die heimtückischen TimeSplitters reisen zwecks Versklavung der Menschheit mit Hilfe eines Dimensions-Tors durch die Zeiten. Um das zu verhindern, benötigen die Menschen Zeitkristalle, mit denen sich besagtes Dimensions-Tor schließen lässt. Als Marine macht man sich auf die Suche nach diesen Kristallen – und reist dabei gleich mehrmals durch die Zeit.
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In den unterschiedlichsten Epochen schießt man sich nun durch Horden von bösen Aliens und anderen fantasievollen Kreaturen, wobei jede Zeit natürlich ihre eigenen Personen und Waffen bereithält. So kämpft man mal als Kopfgeldjäger, dann als Polizist oder Weltraumsoldat und besucht unterwegs den Wilden Westen, Aztekentempel im Dschungel oder auch einen sowjetischen Militärstützpunkt. Dementsprechend kann man auch nicht immer auf Plasma-Gewehre zurückgreifen, sondern muss auch mal mit einem kleinen Revolver vorlieb nehmen.
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Abseits der Story kann man sich aber auch einfach im Arcade-Modus vergnügen oder zu mehreren in den unterschiedlichsten Varianten gegeneinander antreten. Neben altbekannten Möglichkeiten wie Deathmatch und Team Deathmatch gibt es auch witzige Möglichkeiten wie etwa einen Modus, in dem die Gegner mit jedem Treffer immer kleiner werden.
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Die von der Konsole gesteuerten Bots machen dabei eine recht gute Figur und überzeugen im Großen und Ganzen durch ihre Intelligenz, mehr Spaß machen die Mehrspielermodi allerdings im Wettstreit mit menschlichen Gegenspielern. Wer will, kann nicht nur zu viert am Split-Screen antreten, sondern zum Beispiel gleich vier PS2 miteinander vernetzen und mit 16 Personen die großen Maps austesten. Sollte sich trotz der gebotenen Vielfalt einmal die Langeweile einstellen, können mit dem mitgelieferten Karten-Editor neue Arenen gebastelt werden.
Fazit: TimeSplitters 2 ist derart gut geworden, dass es eigentlich auch jeden hartnäckigen PC-Shooter-Fan überzeugen müsste. Abgesehen von der sehr schicken Präsentation beeindruckt vor allem die gebotene Spielvielfalt – angefangen beim abwechslungsreichen Solo-Modus über die zahlreichen Multiplayer-Optionen bis hin zu den abwechslungsreichen Waffen und den zahlreichen, teils recht skurrilen Charakteren. TimeSplitters 2 ist damit eindeutig die derzeitige Konsolenreferenz in Sachen Ego-Shooter.