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AC4G - Thermoelektrische Wärmepumpe soll Prozessoren kühlen

Für aktuelle und insbesondere künftige Prozessoren mit hohen Taktraten gedacht

Das israelische Unternehmen Active Cool will im November auf der diesjährigen Comdex in Las Vegas einen neuen Prozessorkühler vorstellen, der bei möglichst geringer Geräuschbelastung bereits für Pentium-4-Prozessoren bis 4 GHz oder gar AMDs Hammer-Prozessoren geeignet sein soll. Ähnlich wie der zu 386/486-Glanzzeiten erhältliche "IceCap"-Kühler mit Peltier-Kühlelement nutzt auch der neue "AC4G" eine thermoelektrische Wärmepumpe, um die Hitze abzuführen; zusätzlich beinhaltet das Konzept einen Kühlkörper und einen geregelten Lüfter zum Abführen der Hitze.

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Im Gegensatz zu den gebräuchlichen Kühlkörper-/Lüfterkombinationen will man deutlich weniger Lärm erzeugen. Der Lüfter des AC4G soll bei mäßiger Prozessorbelastung nur sehr langsam und somit geräuscharm drehen - bei normaler Anwendung soll der Prozessor auf 26 Grad Celsius gekühlt werden und damit gleichzeitig eine Kondensation vermeiden wie sie bei niedrigeren Temperaturen auftreten würden. Erst bei starker Prozessorlast soll der Lüfter mit stärkeren Umdrehungszahlen arbeiten, um die Hitze des Peltier-Kühlelements wegzupusten.

Active Cool AC4G - Ab Januar 2003 von Thermal Take angeboten
Active Cool AC4G - Ab Januar 2003 von Thermal Take angeboten

Active Cools AC4G soll dank seiner einfachen Installation - der Hersteller verspricht eine Einbauzeit von weniger als 90 Sekunden - insbesondere für PC-Hersteller geeignet sein. Neben dem eigentlichen Kühler muss noch eine PCI-Steckkarte eingesteckt werden. Beide sind per Kabel miteinander verbunden, ein Mikroprozessor auf der Steckkarte sorgt - unabhängig vom PC oder dessen Betriebssystem - für die Überwachung und Drehzahlregelung sowie die Stromversorgung. Um Letztere zu gewährleisten, wird an die eingebaute Steckkarte noch ein externes Netzteil gesteckt, offenbar um das PC-Gehäusenetzteil zu entlasten.

Laut Active Cool sollen erste CPU-Kühler mit AC4G-Technik ab Januar 2003 über den Prozessorlüfter-Hersteller Thermaltake erhältlich sein. Auch GlobalWin, Titan und ADDA sollen interessiert sein. Der Preis von AC4G-Kühlern soll unter 120,- US-Dollar liegen und damit attraktiver als kommerzielle Wasserkühlungs- oder Vapor-Phase-Systeme sein, die Active Cool zufolge eher in Preisbereichen von 175,- respektive 500,- US-Dollar liegen.

Active Cool wurde im Januar 2000 gegründet und sitzt in Ashkelon, Israel. AC4G ist Active Cools erstes Produkt.


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Andreas Schweyen 27. Nov 2005

Manfred Schweyen 28. Feb 2004

Trifft den Kern der Problematik: Physikalische Gesetzmäßigkeiten lassen sich nur mit sss...

Gnülp 17. Apr 2003

Ich sehe eure verständnissproblem mit der "Pumpe" nicht wenn einer von euch fleissigen...

Manfred Schweyen 19. Jan 2003

Du hast keine Fehler in deinem Bericht. Du solltest nur die Gaußsche Formel mit einflie...



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