Intershop: Mehr Verlust und weniger Umsatz
Der Umsatz im dritten Quartal 2002 spiegele dabei die anhaltende weltweite Konjunkturschwäche, zurückhaltende Investititionen in Informationstechnologie sowie saisonale Effekte im europäischen Markt wider, so Intershop. Dies führe zu reduzierten Lizenzerlösen in Höhe von 3,5 Millionen Euro im dritten Quartal 2002, verglichen mit 6,3 Millionen Euro im zweiten Quartal 2002.
Die Gesamtbetriebskosten sanken unterdessen etwas stärker als in der Prognose des Vorstands vom 31. Juli 2002 angenommen, und zwar von 18,0 Millionen Euro im zweiten Quartal 2002 um 8 Prozent auf 16,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2002. In Übereinstimmung mit früheren Einschätzungen des Vorstands konnte der Nettobarmittelverbrauch gegenüber dem Vorquartal um 42 Prozent auf 5,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2002 reduziert werden. Zum 30. September 2002 betrug die Gesamtliquidität einschließlich liquider Mittel, handelbarer Wertpapiere und liquider Mittel mit Verfügungsbeschränkung 20,4 Millionen Euro.
Auf Grund des zum Jahresende üblichen Ausschöpfens der IT-Budgets durch die Unternehmen sowie aufgeschobener Kundenaufträge aus dem dritten Quartal 2002 geht Intershop davon aus, dass der Umsatz im vierten Quartal 2002 deutlich über dem Umsatz des dritten Quartals 2002 liegen wird. Das Unternehmen hält zudem an seinem Ziel fest, im vierten Quartal 2002 ein ausgeglichenes EBITDA-Ergebnis zu erreichen. Auf Grund der schwierigen Marktlage könne jedoch auch ein EBITDA-Verlust von bis zu 3 Millionen Euro im vierten Quartal 2002 nicht ausgeschlossen werden.
Der Nettobarmittelverbrauch soll im vierten Quartal 2002 voraussichtlich geringer als im dritten Quartal 2002 ausfallen.


