• IT-Karriere:
  • Services:

Helix - RealNetworks gibt Quellcode für Client frei

Plattformübergreifende Medienwiedergabe-Software im Quelltext veröffentlicht

RealNetworks hat wie versprochen den Quellcode des Helix DNA Client unter zwei speziellen Lizenzmodellen freigegeben. Die Helix-Plattform - bestehend aus Client, Encoder und Server - soll die Technik bereitstellen, um jedes Multimedia-Dateiformat auf jedem Gerät und jeder Plattform nutzen zu können.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Helix DNA Client stellt laut Real eine vollständige, professionelle Software zur Medienwiedergabe dar. Die Technik des Helix DNA Client findet sich auch im kommerziellen RealOne Player. Mittels offen liegendem Quellcode soll sie nun von Software-Entwicklern, Unterhaltungselektronik-Unternehmen und Mobiltelefon-Herstellern für verschiedene Plattformen genutzt werden können. Dazu gibt es eine Open- bzw. Public-Source-Lizenz (RPSL) für freie Projekte und eine Community-Source-Lizenz (RCSL) für kommerzielle Projekte. Real hat die kostenfreie RPSL der Open Source Initiative (OSI) vorgelegt, um sie als Open-Source-Lizenz zertifizieren zu lassen. Im Gegensatz zur RCSL erlaubt sie allerdings nur die Nutzung von Helix in nicht-kommerzieller Software und die Anpassung neuer/weiterer Codecs, nicht aber die Veränderung von Helix selbst.

Stellenmarkt
  1. InnoGames GmbH, Hamburg
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Real bietet den Quellcode zum Helix DNA Client nach einer nötigen Registrierung und der Wahl des Lizenzmodells auf www.helixcommunity.org bereits für die Betriebssysteme Linux, Windows und MacOS X an. Zwölf Projekte finden sich in der Helix-Community, unter anderem Umsetzungen auf PalmOS und Symbian. Auch Browser-Plug-ins für Opera und Mozilla werden entwickelt. Der nun veröffentlichte Quellcode enthält Beispiel-Benutzerschnittstellen für Windows und Motif, Unterstützung für MP3, verschiedene Sprach- und Videocodecs aus dem Telefonie-Bereich, RealAudio- und RealVideo-Codecs sowie die Möglichkeit, weitere Codecs wie etwa Ogg Vorbis einzubinden. Für Streaming unterstützt der Client RTSP, RTP, RTCP und SDP sowie Multicast, UDP und TCP.

Die Lizenzen für kommerzielle Helix-Projekte liegen mit 0,25 Dollar pro Produkt unter denen für MPEG-4-Technik-Lizenzen. Für Real eine Möglichkeit, die eigene Audio- und Videotechnik für die unterschiedlichsten Bereiche attraktiver zu machen und die Verbreitung zu fördern. Soll die RealAudio- und RealVideo-Kompression nicht genutzt werden, fallen nur bei kommerziellen Projekten mit großer Verbreitung im ersten Jahr Kosten an, ab dem zweiten Jahr sind es unabhängig davon 0,10 Dollar pro verkauftem Produkt/Software-Einzellizenz. Für Breitband-Videogeräte berechnen sich die Kosten anders. Zusätzliche Kosten pro übertragenem Stream, wie sie für MPEG-4 anfallen sollen, werden nicht fällig.

Zu den Unterstützern von Helix DNA Client zählen neben HP, Intel, Nokia, Oracle, PalmSource, Sony und Sun Microsystems mittlerweile auch Acer, Hitachi, Philips, Texas Instruments, TiVo und STMicroelectronics. Eingesetzt werden soll Helix in Mobiltelefonen, Digitalvideorekordern, PDAs und Computern. Die nötigen Sourcen für Server und Encoder sollen Ende Dezember 2002 ebenfalls veröffentlicht werden, allerdings nur unter der RCSL.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ (Vergleichspreis 334,99€ inkl. Versand)
  2. (u. a. Logitech G703 Hero Lightspeed für 59€ und Logitech G512 Lightsync + G502 Hero SE + G332...
  3. 169€ (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 194,99€)
  4. 169€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis 194,99€)

CK (Golem.de) 29. Okt 2002

Danke für den Hinweis. :) Ist korrigiert. Gruss, Christian Klass Golem.de

ZzD 29. Okt 2002

Jaja, auch bei golem.de wird die Rechtschreibung immer (0,10) Doller...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

    •  /