Neuer Xbox-Titel der Microsoft Game Studios. Wer extreme Geschwindigkeiten mag, konnte seinen Raserei-Trieb bisher nur auf der PS2 und dem Gamecube wirklich ausleben, etwa mit Spielen wie Wipeout oder Extreme G. Quantum Redshift von den Microsoft Game Studios lässt nun auch die Xbox ihren Geschwindigkeitsrausch erleben.
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Wie von anderen Rennspielen dieser Gattung bekannt finden die Rennen auch hier in einem futuristischen Szenario statt. 16 unterschiedliche Charaktere – jeder mit eigener Hintergrundgeschichte – stehen zur Auswahl, wobei einige von ihnen erst im Laufe des Spieles freigeschaltet werden. Dabei hat jede Person auch ihre eigene Heimatstrecke, auf der sie besonders schnell unterwegs ist.
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Die rasanten Vehikel, mit denen man die Kurse befährt, verfügen jeweils über ein eigenes Waffensystem, das recht komplex ist – angefangen bei Plasmablitzen über Sprengköpfe bis hin zu Flutwellen gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, den Gegnern auf der Strecke das Leben schwer zu machen. Neben den zur Grundausstattung jedes Fahrzeugs gehörenden Waffen gibt es zudem weitere Extras, die auf der Strecke aufgesammelt werden können.
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Die Steuerung ist recht einfach, drei der Aktionstasten sind für die Waffen und das Schutzschild zuständig, die vierte für den Turbo, der allerdings nur für begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Ist der Boost verbraucht, muss man bis zum Beginn der nächsten Runde warten, um wieder beschleunigen zu können. Die Geschwindigkeiten sind aber auch ohne Turbo bereits beachtlich, vor allem in den späteren Levels der Meisterschaft – man arbeitet sich durch die Klassen Anfänger, Amateur, Profi, Elite und Redshift nach oben – wird das Renngeschehen wirklich extrem rasant.
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Die Grafik ist glücklicherweise nicht nur äußerst schnell, sondern auch recht hübsch und geht auch bei viel Action auf dem Bildschirm kaum in die Knie, der abwechslungsreiche Soundtrack – wer will, kann übrigens auch eigene Songs während der Fahrt abspielen – ist ebenfalls gelungen. Dafür hätte man dem Spiel ruhig ein paar Strecken mehr spendieren zu können. Zwar gibt Microsoft selber an, insgesamt 16 Kurse bereitzuhalten, da aber alle Strecken auch rückwärts befahren werden können, handelt es sich praktisch nur um 8 Rennkurse.
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Die Örtlichkeiten sind dafür sehr abwechslungsreich, mal fährt man in einer japanischen Großstadt, ein anderes Mal rast man auf einer Pazifik-Insel mit aktivem Vulkan herum oder erkundet ein verlassenes Atombombentestgelände in Sibirien. Unterhaltsam ist das vor allem auch im Mehrspielermodus – bis zu vier Spieler an einer Konsole können gegeneinander antreten.
Fazit: Ähnlich wie etwa Wipeout Fusion auf der PS2 bietet auch Quantum Redshift auf der Xbox futuristische Rennaction mit teils wirklich wahnwitzig rasanten Geschwindigkeiten. Zwar hätten ein paar mehr Rennstrecken der Motivation auf Dauer sicherlich gut getan, eines der besten Xbox-Rennspiel ist der Titel aber auch so.