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Reuters soll in Unternehmensrechner eingebrochen sein

Schwedischer Softwarehersteller zeigt Nachrichtenagentur Reuters an. Das schwedische Unternehmen Intentia International gab seine Geschäftsergebnisse früher als ursprünglich geplant bekannt. Als Grund führt der Softwareanbieter an, dass die Nachrichtenagentur Reuters die Daten bereits vor der geplanten Veröffentlichung publiziert habe.
/ Jens Ihlenfeld
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Intentia beschuldigt Reuters in diesem Zusammenhang, unerlaubt in einen der Intentia-eigenen Rechner eingedrungen zu sein. Man habe am 24. Oktober um 12:51 Uhr einen unautorisierten Zugriff von einer IP-Adresse, die Reuters gehöre, verzeichnet – vor der Publikation der Ergebnisse. Gegen 12:57 Uhr habe Reuters dann ohne weitere Rücksprache mit Intentia die erste Nachricht zu den Zahlen veröffentlicht.

"Wir stellen die von Reuters genutzten Methoden in Frage", so Björn Algkvist, CEO von Intentia International AB. Als Konsequenz werde man den Vorfall anzeigen.

Zudem will man der Stockholmer Börsenaufsicht alle nötigen Informationen zur Verfügung stellen, um ähnliche Vorgänge auch in anderen Unternehmen in Zukunft zu verhindern.


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