Bald keine Xbox mehr in Australien?
Die Zeitung zitiert Microsoft-CEO Steve Ballmer mit den Worten, dass auf Grund der Rechtslage darüber nachgedacht werden müsse, die Xbox nicht weiter in Australien anzubieten. Die Entscheidung, Mod-Chips zuzulassen, würde Raubkopierern zugute kommen und so Microsofts Business-Modell gefährden, das darauf ausgelegt ist, Einnahmen vor allem durch Spielverkäufe zu erzielen.
Mod-Chips, die für die meisten aktuellen Spielekonsolen erhältlich sind, ermöglichen das Abspielen von Import-Spielen und von Sicherheits- bzw. Raubkopien von Spielen. Kürzlich hatte ein australisches Gericht einer Klage von Sony nicht stattgegeben und entschieden, dass Mod-Chips nicht gegen das Urheberrechtsgesetz verstoßen. In der Ablehnung der Klage hieß es unter anderem, dass viele australische Spieler via Internet bei Import-Händlern ausländische Versionen von PlayStation-Spielen kaufen, da die Preise für Software auf dem heimischen Markt vergleichsweise hoch seien. Zudem würde ein Großteil der entwickelten Spiele erst gar nicht auf dem australischen Markt veröffentlicht und sei daher nur aus dem Ausland zu beziehen. Der Bezug dieser Spiele erfolge dabei vollkommen legal, demnach hätte man auch ein Anrecht auf die Benutzung dieser Programme.
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