Spieletest: Smuggler's Run Warzones - Off-Road-Spaß für GC
Portierung des PS2-Titels. Wenn dem Spiel Smuggler's Run 2 auch längst nicht so viel Aufmerksamkeit zuteil wurde wie vielen anderen Spielen, gehörte der Titel in der Frühphase der PlayStation 2 doch zweifellos zu den interessanteren Veröffentlichungen. Mit Smuggler's Run Warzones wird die Spielidee nun auch auf den GameCube übertragen, wobei es sich bei dem Titel glücklicherweise um mehr als eine schlichte Eins-zu-eins-Umsetzung handelt.
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Wer die PS2-Version kennt, weiß allerdings prinzipiell trotzdem, was ihn erwartet: Als Schmuggler macht man sich daran, geheime und gefährliche Güter wie zum Beispiel Waffen von Ort X zum Ort Y zu bringen. Gegner wie Polizei, FBI und andere Geheimdienste machen einem dabei das Leben schwer und versuchen einen bei der Durchführung zu behindern.
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Allerdings versucht man nicht, sich zu Fuß an Wachposten vorbeizuschleichen, sondern ist immer in einem von einer ganzen Reihe unterschiedlicher Gefährte unterwegs – angefangen beim kleinen Buggy bis hin zum mächtigen Geländewagen nimmt die Fahrzeuganzahl im Laufe der Zeit beständig zu. Derartiges Gefährt benötigt man auch für die meist recht unwirtlichen Landschaften, egal ob man in Russland, Vietnam oder Nordamerika unterwegs ist, immer sorgen die Unebenheiten im Boden dafür, dass man mit seinem Wägelchen beständig auf Grund zahlreicher Unebenheiten fast genauso viel Zeit in der Luft verbringt wie auf der Piste.
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Die Steuerung ist recht simpel, unterscheidet sich aber natürlich je nach Fahrzeug: Die kleineren Vehikel sind zwar wendiger und schneller, dafür muss man aber bei zu rasanter Fahrweise nicht im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen verlieren. In puncto Fahrgefühl gibt es aber nichts zu meckern, gerade zu Beginn macht es auch schon Spaß, einfach eine Weile "sinnlos" durch die hügeligen Szenarios zu düsen.
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Der Schwierigkeitsgrad der Missionen ist dabei stark unterschiedlich – mal muss einfach nur ein Päckchen transportiert werden, was bei halbwegs vorsichtiger Fahrweise kein allzu großes Problem darstellt, dann wieder muss man eine Bombe abliefern, bevor sie explodiert – eine Aufgabe, die die meisten Spieler wohl mehrmals wiederholen dürften, zumal nach einem Scheitern der Mission immer wieder von vorne begonnen werden muss. Da sämtliche Missionen allerdings nicht wirklich besonders lang sind, kann man dieses Manko verschmerzen.
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Im Laufe der Zeit kann man seine Fahrzeuge zudem auch mit neuen Extras ausstatten, die dabei behilflich sind, feindliche Posten auf Distanz zu halten. Darunter fallen kleine Bomben ebenso wie Öllachen. Besonderen Spaß machen diese Extras übrigens in einer der zahlreichen und im Vergleich zur PS2-Version deutlich ausgebauten Multiplayer-Varianten: In einem Modus muss man als erster alle Checkpoints passieren, in einem anderen wieder muss man sämtliche Gegner von der eigenen Basis fernhalten.
Optisch ist der Titel durchaus gelungen und auch ein ganzes Stück hübscher als auf der PS2: Die sehr körnigen, aber stimmungsvollen Film-Zwischensequenzen sind sicherlich Geschmackssache, die riesigen, recht detaillierten Areale jedoch sind ebenso gelungen wie die Modellierung der Wagen inklusive einem guten Schadensmodell.
Fazit: Auf dem GameCube macht es mindestens genauso viel, wenn nicht noch mehr Spaß als auf der PS2, sich als böser Schmuggler zu verdingen. Der Missionsmodus ist an sich schon ein gutes Kaufargument, die zahlreichen Multiplayer-Modi sorgen aber nochmals dafür, dass man sich stundenlang mit dem Titel vergnügen kann.