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WLAN GmbH erhält weiteres Kapital

Beteiligung von 9 Millionen Euro

Wellington Partners investiert 2002 zum zweiten Mal in eine Wireless-LAN-Firma. Gemeinsam mit dem Lead-Investor Target Partners, München, und Viventures, Paris, beteiligt sich Wellington am deutschen WLAN-Service-Provider WLAN GmbH aus München. Das im Februar 2002 gegründete Unternehmen installiert und betreibt Netzwerke für den drahtlosen, breitbandigen Internet-Zugang an so genannten Hotspots - insbesondere von Geschäftsleuten häufig frequentierten Orten wie Hotels, Messen oder Flughäfen.

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Die Anfang Oktober abgeschlossene Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt neun Millionen Euro dient WLAN für einen Roll-Out ihrer Technologie in Deutschland. Bereits im Frühjahr 2002 finanzierte Wellington Partners die Ausgründung des Softwarespezialisten Garderos aus dem Siemens-Konzern mit 1,5 Millionen Euro.

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Wellington ist damit jetzt sowohl auf der "enabling"-Seite als auch auf der "Provider"-Seite des WLAN-Marktes engagiert. Die Beteiligung Garderos bietet eine Software für den breitbandigen Internetzugang inklusive Sicherheits- und Abrechnungsmodule. Wellington Venture Partner Eberhard Plattfaut begründet den Schwerpunkt: "Neben dem Thema IT-Security genießt Wireless LAN derzeit höchste Priorität quer durch alle Branchen. Ungeachtet der schwachen Konjunktur investieren Unternehmen hier, wissen sie doch, welche Produktivitätsfortschritte in diesen Technologien stecken."

Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan zufolge wächst die Zahl von Hotspots mit WLAN-Netzwerken allein in Europa von 400 auf 37.000 im Jahr 2007. Die Zahl der Nutzer soll von einigen Tausenden auf über 16 Millionen ansteigen. WLAN-Mitgründer Robert Lang sieht sein Unternehmen jetzt für Deutschland in der Pole Position: "Die zusätzliche Finanzierung hilft uns, unsere führende Position überall dort zügig auszubauen, wo Reisende preiswerte und komfortable Internet-Zugänge am nötigsten brauchen: auf Geschäftsreise, in unseren Partnerhotels." Zu diesen Partnern zählen unter anderem Häuser der Ketten Hilton, Lindner, Kempinski und Steigenberger.

Wellington Venture Partner Plattfaut verneint, dass die WLAN-Expansion die Marktchancen des UMTS-Netzes schmälern könnte: "WLAN und UMTS sind in erster Linie komplementäre Technologien. WLAN kann und wird in der Fläche nicht die Bedeutung von UMTS erlangen, sondern punktuell eine überlegene, einfach zu handhabende Breitband-Lösung darstellen." Angesichts der WLAN-Klientel Geschäftsreisende sieht er im Aufbau und Betrieb drahtloser Netzwerke hervorragende Marktchancen für kleinere Unternehmen: "Wer sich hier heute rechtzeitig positioniert, kann in den kommenden Jahren explosionsartig wachsen."



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