Abo
  • Services:

Lintec: Familien-PC mit eigener Bedienoberfläche

Lintec-PC soll mit Dienstleistungsbündel verkauft werden

Die Lintec Information Technologies AG hat eine PC-Familie unter dem Namen Lintec easy auf den Markt gebracht, die sich vom Wettbewerb abheben sollen: So verfügen sie über eine neue deutschsprachige Bedienoberfläche und werden mit zusätzlichen Schulungs-, Beratungs- und Service-Angeboten sowie einem dreimonatigen Rückgaberecht vermarktet.

Artikel veröffentlicht am ,

Zielgruppe dieser Produkte sind vor allem Erstkäufer, denen die Bedienung bisheriger Computer zu kompliziert ist und die sich vom Nutzen eines PCs für ihren Alltag erst überzeugen wollen. Die Bedienoberfläche liegt oberhalb von Windows XP und beherbergt Buttons, mit denen man zu Büroanwendungen, E-Mailclient, eigenen Dateien und dem Internetzugang, Spielen und dem Clubangebot von Lintec kommt.

Lintec easy mit Bedienoberfläche
Lintec easy mit Bedienoberfläche
Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Den Lintec easy gibt es in mehreren, jeweils für eine bestimmte Nutzergruppe optimierten Ausbaustufen, beginnend beim easy Start für Neueinsteiger. Weiterführend werden der nach Unternehmensangaben besonders leise arbeitende easy Silence sowie der easy Premium fürs Wohnzimmer angeboten. Als Spitzenmodell gibt es noch den Lintec easy Power.

Der easy Start für 965,- Euro beherbergt in seinem Midi-Tower-Gehäuse eine Intel Celeron 1,2 GHz CPU, 256 MByte DDR-SDRAM, 40-GB-Festplatte, Diskettenlaufwerk, CD-Brenner, 56k-Modem sowie optional ISDN in einem Miditower untergebracht. Das Mainboard mit SIS 650-Chipsatz verfügt über On-Board-Grafikchip und Soundchip. Dazu gibt es eine Standard-Tastatur nebst Maus und Windows XP mit der Lintec-Bedienoberfläche. Als Komplettpaket wird das Gerät auch zusammen mit einem 17-Zoll-Röhrenmonitor, Stereolautsprechern und Farbtintenstrahldrucker für 1.195,- Euro ausgeliefert.

Lintec easy Silence
Lintec easy Silence
Das in einem flachen Desktop-Gehäuse untergebrachte easy-Silence-Modell mit einem zusätzlichen DVD-Laufwerk kommt mit einer sehr ähnlichen Ausstattung wie easy Start daher, ist jedoch mit Intel-815E-Mainboard (On-Board-Grafik und Soundchip inklusive) ausgestattet und soll leiser arbeiten. Es kostet laut Hersteller 1.195,- Euro.

Der easy Premium für 1.295,- Euro ist ebenfalls in einem kompakten, flachen Desktop-Gehäuse eingebaut und verfügt über einen Intel Celeron 1,7 GHz, Intel-815E-Mainboard (On-Board-Grafik/Soundchip), 256 MByte Arbeitsspeicher, 40-GB-Festplatte, Diskettenlaufwerk, DVD-Laufwerk und CD-Brenner, Modem 56k sowie über eine Standard-Tastatur nebst Maus.

Das Top-Modell, der easy Power, ist in einem Midi-Tower-Gehäuse untergebracht und mit einem Intel Pentium 4 mit 2 GHz ausgerüstet. Ferner stecken 512 MByte DDR-SDRAM auf dem Board. Hier kommt wieder ein Mainboard mit SIS 650-Chipsatz inkl. On-Board-Grafikchip und Soundchip zum Einsatz. Dazu gibt es eine 80-GB-Festplatte, Diskettenlaufwerk, DVD-Laufwerk und CD-Brenner, Modem und optional ISDN sowie die obligatorische Tastatur und eine Maus. Der 1.495,- Euro kostende easy Power soll mittels eines mit 200,- Euro etwas überteuert wirkenden "Spiele-Moduls" um eine GeForce4-MX-420-Grafikkarte mit beigepacktem Spiel Tombraider 4 und einem nicht genannten DVD-Spielfilm aufgerüstet werden können.

Optional kann man bei allen Geräten eine Multimedia-Funktastatur und -Maus oder statt des Flachgehäuses einen Miditower bestellen. Zudem stehen verschiedene Servicestufen zur Wahl, die wie Medaillen mit Bronze, Silber und Gold gegliedert sind. Bronze umfasst zwei Jahre Herstellergarantie, den Zugang zur Herstellerhotline sowie ein Jahr kostenfreie Clubmitgliedschaft. Bronze ist in jedem Rechnerpreis enthalten. Silber umfasst zudem die Vor-Ort-Installation und eine Kurzeinweisung sowie zwei Jahre Vor-Ort-Garantie. Gold enthält zudem eine Vier-Jahre-Elektronikversicherung.

Ausgewählte Fachhändler sollen einen dreimonatigen Probekauf anbieten. Sollte man mit dem Lintec easy nicht zurechtkommen, so soll bei der Rückgabe lediglich eine monatliche Nutzungspauschale berechnet werden. Zusätzliche Schulungsangebote runden das Konzept ab. Unter dem Motto "Ferien mit der Maus" stehen in Bad Kissingen, Templin, Friedrichroda und Schellerhau kombinierte Schulungs- und Erholungsangebote zur Verfügung. Während eines Kurzurlaubes werden Schulungskurse für Computeranfänger direkt am Lintec easy durchgeführt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,99€
  2. (-50%) 4,99€
  3. 23,99€
  4. 34,99€ (erscheint am 14.02.)

Franz Berlin 19. Okt 2002

Ein teurer Gag - vom Senioren-PC zum easy Power. Franz.


Folgen Sie uns
       


Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019)

Das Red Magic Mars von Nubia ist ein Gaming-Smartphone mit guter Hardware - und einem ziemlich guten Preis.

Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /