Abo
  • Services:

SAP wagt keine Prognose

Gewinn des Walldorfer-Software-Konzerns klettert deutlich

Die SAP AG konnte im dritten Quartal 2002 ihr Ergebnis signifikant auf 336 Millionen Euro steigern. Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 159 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht und lag bei 1,7 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse wäre der Umsatz um 10 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2001 gestiegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch das operative Ergebnis (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienbezogene Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingter Aufwendungen) verbesserte sich deutlich im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 316 Millionen Euro. Das Ergebnis nach EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) belief sich auf 390 Millionen Euro gegenüber 235 Millionen Euro im Vorjahr.

Stellenmarkt
  1. signTEK GmbH & Co. KG, Mannheim
  2. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, Herford

Das Konzernergebnis für das dritte Quartal 2002 stieg auf 202 Millionen Euro, das entsprechende Ergebnis je Aktie betrug 0,65 Euro. Ohne Berücksichtigung außerordentlicher Erträge, Kosten für Akquisitionen und Abschreibungen auf Minderheitsbeteiligungen (einschließlich Commerce One) betrug das Konzernergebnis für das dritte Quartal 228 Millionen Euro oder 0,73 Euro pro Aktie.

Der Produktumsatz erreichte im dritten Quartal 1,04 Milliarden Euro, der Lizenzumsatz 435 Millionen Euro. Der Beratungsumsatz lag bei 545 Millionen Euro, und die Schulungserlöse bei 97 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte ist per 30. September um 2 Prozent auf 28.909 gegenüber dem 30. Juni 2002 gesunken.

"Auch in einem unruhigen ökonomischen Umfeld tätigen Unternehmen beträchtliche und langfristig ausgerichtete Investitionen in Software. Zugleich fordern sie flexible und umfassende Lösungen, wie SAP sie anbietet", sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "SAP ist eindeutiger Marktführer und wird dies auch bei der Weiterentwicklung des Angebots entlang der IT-Wertschöpfungskette bleiben. Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Lösungsangebot in unserer Branche einzigartig ist. Kein anderer Wettbewerber kann die Rolle als vertrauensvoller Partner der Unternehmen über den gesamten Lebenszyklus der Softwarelösungen hinweg so annehmen wie SAP."

Das Unternehmen plant, in den nächsten Monaten Aktien im Wert von rund 100 Millionen Euro zurückzukaufen. In diesem Jahr hat die SAP bisher Aktien im Wert von 250 Millionen Euro zurückgekauft.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2002 stiegen die Umsatzerlöse um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 5,14 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag bei 877 Millionen Euro.

Allerdings tut sich SAP mit dem Ausblick für die nächsten Quartale schwer. Zwar habe man bisher die Maßnahmen zum Einsparen von Kosten und zur Steigerung der Effizienz erfolgreich umgesetzt und auch die Auftragspipeline sei weiterhin sehr gut, so dass SAP von weiteren Marktanteilsgewinnen ausgeht. Jedoch sei die allgemeine politische und wirtschaftliche Lage gegenwärtig nicht prognostizierbar und es sei daher schwierig, Umsatzprognosen abzugeben.

Als Konsequenz daraus hat die SAP ihre ursprüngliche Umsatzprognose für 2002 zurückgenommen und will zum jetzigen Zeitpunkt keine Umsatzprognose geben. Die SAP geht davon aus, dass sich die operative Marge im Jahr 2002 um mindestens einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahreswert von 20 Prozent verbessern wird, selbst wenn die Umsätze in 2002 in Höhe der Vorjahresumsätze liegen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 119,90€

Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
    Tesla
    Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

    Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
    2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
    3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

      •  /