HP sponsert Grid-Technologien für Teilchenbeschleuniger
CERN openlab soll mit Intel-Itanium-2-Prozessoren aufgerüstet werden. Mit dem Sponsoring von Hochleistungs-Hardwarekomponenten beteiligt sich HP am "openlab" des Europäischen Kernforschungszentrums CERN in Genf. Ziel dieses Gemeinschaftsprojekts mit Partnern aus der Industrie ist die Entwicklung von Grid-Technologien zur Erfassung und Analyse großer Datenmengen, wie sie bei den Teilchenbeschleuniger-Experimenten der nächsten Generation anfallen werden.
Im Rahmen der Experimente müssen beispielsweise bei dem geplanten Large Hadron Collider ab 2007 mehrere Millionen Gigabyte pro Jahr gespeichert und ausgewertet werden.
HPs Beitrag soll zunächst dem Aufbau eines Computer-Clusters mit 32 Knoten dienen. Der "CERN opencluster" soll auf Intel-Itanium-2-Prozessoren basieren und mit dem Data Grid des CERN über ein 10-Gbit/s-Ethernet-Backbone von Enterasys Networks verbunden werden.
Darüber hinaus suchen das CERN und die HP Labs nach Lösungen für weltumspannende technisch-wissenschaftliche Informationsverarbeitungssysteme, deren Leistung weit über die der derzeitigen Internet-basierenden Infrastruktur hinausgehen soll.