US-Presse: DataPlay entlässt alle Mitarbeiter, sucht Käufer

Neue Finanzierungsrunde gescheitert

Laut der US-Publikation Rocky Mountain News hat das in Boulder sitzende Unternehmen DataPlay alle Mitarbeiter entlassen, die weltweiten Büros geschlossen und sucht nun nach einem Käufer. Die Zukunft der von DataPlay entwickelten gleichnamigen Mini-Disketten und Laufwerke für mobile Unterhaltungsgeräte hängt nun davon ab, ob sich ein Käufer für die Technik findet.

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DataPlay hat im Juli 2002 seine 240 Mitarbeiter im Sommer bereits auf die Hälfte reduziert. Von den bereits Ende September restlichen Angestellten arbeiteten 80 in der Zentrale in Boulder. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen laut Rocky Mountain News nicht die benötigten 50 Millionen US-Dollar auftreiben, die ein Fortführen des Geschäfts und eine stärkere Bewerbung der eigenen Technik ermöglicht hätten.

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Die US-Publikation zitiert Analysten, denen zufolge die früh gehypte DataPlay-Technik zu spät und in Anbetracht der wirtschaftlichen Rezession zu teuer auf den Markt gekommen wäre und damit das Unternehmen zu viel Geld gekostet hätte. Ursprünglich wollte DataPlay seine Technik bereits 2001 marktreif haben, die ersten mit DataPlay-Technik ausgestatteten Geräte waren jedoch erst ab Sommer 2002 erhältlich.

DataPlay wurde 1999 gegründet, zu den Investoren zählen u.a. Eastman Kodak, Intel, Imation, S3, Samsung Electronics, STMicroelectronics und Toshiba.

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