ImmobilienScout24 im Geschäftsjahr 2002 mit Break-Even
Die Ergebnisverbesserung zum Vorjahreszeitraum beträgt rund 4 Millionen Euro. Der Cashflow war ebenfalls erstmals positiv. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 5,6 Millionen Euro, wobei mehr als drei Viertel des Umsatzes aus dem Erlös aus Immobilienanzeigen stammen.
"Wir haben bewiesen, dass man mit Immobilienanzeigen im Internet Geld verdienen kann. Im kommenden Jahr werden wir deutlich schwarze Zahlen vorweisen", sagte Geschäftsführer Arndt Kwiatkowski. Für das Gesamtjahr erwartet ImmobilienScout24 trotz rückläufiger Werbeumsätze einen Umsatz von über 7 (Vorjahr: 6) Millionen Euro.
Auch für 2003 ist Kwiatkowski optimistisch: "Der Immobilienmarkt im Internet ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Bei den Autohändlern vermarkten bereits über 60 Prozent der gewerblichen Anbieter ihre Angebote übers Internet, im Immobilienbereich sind es erst um die 30 Prozent. Im Gegensatz dazu suchen bereits die Hälfte der Nachfrager ihre Immobilien im Internet. Daher gehen wir von einem zweistelligen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis aus."
Rund 150.000 Häuser und Wohnungen hat ImmobilienScout24 bundesweit im Angebot und verzeichnet dabei etwa 30 Millionen Page-Impressions pro Monat.