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Spieletest: Burnout 2 - Wahnwitzige Raserei

Fortsetzung des Rennspieles zunächst nur für PlayStation 2 erhältlich. Mit Burnout präsentierte Acclaim vor einiger Zeit einen Titel, der ein wenig aus dem gewöhnlichen Rennspiel-Allerlei herausfiel: Vor allem die spektakulären Unfälle und der "Boost" für extreme Geschwindigkeiten machten das Rasen zum Vergnügen. Ab sofort ist nun Burnout 2 für die PlayStation 2 verfügbar, und der Spielspaß des Vorgängers kann nochmals um Längen überboten werden.
/ Thorsten Wiesner
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Vor den Spaß haben die Entwickler allerdings die Arbeit gesetzt, zunächst muss man in einer Fahrschule seine Fähigkeiten als rücksichtsloser Fahrer trainieren. Hier wird man mit der grundlegenden Steuerung vertraut gemacht und lernt, wie man die eigene Boost-Anzeige auflädt – entweder man fährt längere Zeit im Gegenverkehr, weicht haarscharf anderen Fahrzeugen aus oder aber man nutzt Unebenheiten für Sprünge aus.

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Ist die Boost-Anzeige dann voll aufgeladen, kann der Turbo per Knopfdruck aktiviert werden – und dann heißt es festhalten: Deutlich rasanter als im Vorgänger brettert man mit teils unglaublicher Geschwindigkeit über den Kurs. Das Ausweichen vor anderen Wagen und die Kontrolle des eigenen Gefährts wird somit allerdings deutlich schwieriger, wer den Boost öfter und länger betätigt, findet sich also bald in einen der wieder einmal spektakulären Unfälle verwickelt.

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Auf einem der insgesamt über 30 Kurse kann das dann natürlich unangenehm werden: Die immer in der Wiederholung gezeigten Crashs wirken sich zwar nicht dauerhaft auf das Gefährt aus (nach dem Unfall ist der Wagen wieder im Top-Zustand), allerdings verliert man, während man sich den Unfall im Replay anschauen muss, wertvolle Sekunden. Will man in späteren Rennen gegen die intelligent agierenden Computer-Gegner gewinnen, muss man also eine ausgewogene Mischung aus Benutzung des Boosts und "normaler" Fahrweise finden, um nicht zu oft das eigene Gefährt zu zerstören.

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Im Vergleich zum Vorgänger ist die Boost-Anzeige hier allerdings weitaus schneller aufgeladen, wer will, kann den Geschwindigkeitsrausch also viel öfter als noch im ersten Teil erleben. Die Grafik ist dabei nicht nur pfeilschnell, sondern auch wunderhübsch – fast schon schade, dass man auf Grund des rasanten Gameplays fast nie die Zeit hat, die hübschen Gefährte und die schicken Kurse gebührend zu würdigen.

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Auch die Spieldauer ist weitaus länger als beim zwar schwereren, aber nicht so umfangreichen ersten Teil. Neben den "normalen" Rennen, in denen man durch das Erreichen einer Medaille neue Kurse und Wagen freischaltet, kann man sich auch auf Nebenschauplätzen als Polizist betätigen und Raser dingfest machen oder aber mit mehreren Mitspielern durch spektakuläre Crashs hohe Versicherungssummen abgreifen.

Burnout 2 ist ab sofort für PlayStation 2 verfügbar. Versionen für Gamecube und Xbox sind in der Entwicklung, werden aber wohl erst im nächsten Jahr erscheinen.

Fazit:
Burnout 2 ist schneller, umfangreicher, schöner und spaßiger als der ebenfalls schon sehr gute Vorgänger. In Sachen Arcade-Racing gehört der Titel somit zur absoluten Genre-Referenz für die PS2 – das Spiel ist Rennspaß in Reinkultur.


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