Weiterbildungssystem für IT-Fachkräfte startet
Die Absolventen der neuen IT-Ausbildungsberufe und die zahlreichen "Quereinsteiger" der Branche sollen damit erstmals anerkannte Fortbildungsabschlüsse erreichen können, die den Anforderungen der Praxis entsprechen und in der Wirtschaft als Qualifikationsnachweise akzeptiert werden, so das Ministerium.
Für Arbeitnehmer und Unternehmen hat das BMBF die Broschüre "Vom Azubi zum Master" veröffentlicht. Sie soll Interessierten Antworten auf Fragen zur Struktur des Systems, den Verfahren und wichtige Adressen liefern. In dem neuen Weiterbildungssystem sollen sich IT-Fachkräfte arbeitsbegleitend zum zertifizierten IT-Spezialisten qualifizieren können. Dafür stehen insgesamt 29 Spezialistenprofile zur Verfügung – unter anderem in den Bereichen Software-Entwicklung und IT-Kundenbetreuung. Darauf aufbauend sollen berufsbegleitend und arbeitsprozessorientiert Abschlüsse für IT-Professionals auf zwei Ebenen erreicht werden können. Sie sollen auf Berufstätigkeiten vorbereiten, die derzeit meist von Hochschulabsolventen ausgeübt werden, so das BMBF.
Die Weiterbildung zu einem geprüften operativen Professional, beispielsweise als IT-Systems Manager oder IT-Projektleiter, soll für das Projektmanagement bei großen und komplexen IT-Projekten qualifizieren. Auf der zweiten Ebene sei die Qualifizierung zum strategischen Professional möglich. Als IT-Business Engineer oder IT-Technical Engineer sollen sie etwa die Ziele von Entwicklungsprozessen vortragen, Budget- und Personalverantwortung tragen und künftige Unternehmensgeschäftsfelder planen können. Die Prüfungen werden ab November 2002 von den Industrie- und Handelskammern abgenommen.
Die Broschüre steht als PDF zumn Download unter der Internet-Adresse www.bmbf.de/pub/vom_azubi_zum_master.pdf(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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