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Patch: S/MIME-Sicherheitsleck in Outlook Express

Angreifer kann beliebigen Programmcode starten. In den Versionen 5.5 und 6.0 des Mail-Programms Outlook Express steckt ein Sicherheitsleck beim Umgang mit S/MIME-signierten E-Mails. Gemäß einem aktuellen Security Bulletin(öffnet im neuen Fenster) kann ein Angreifer darüber Programmcode auf dem betreffenden System ausführen oder den E-Mail-Client zum Absturz bringen. Für beide Programmversionen bietet Microsoft passende Patches an.
/ Ingo Pakalski
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Ein Buffer Overrun bei der Signierung von S/MIME-kodierten Nachrichten sorgt dafür, dass ein Angreifer entsprechend formatierte E-Mails versenden kann und so Kontrolle über das System des Empfängers erhält. Bereits bei der Vorschau und erst recht beim Öffnen einer signierten E-Mail kann das Sicherheitsloch ausgenutzt werden.

Ein Angreifer startet so beliebigen Programmcode über Outlook Express mit den Rechten des Nutzers und erlangt so weitgehende Kontrolle über das System. Als weniger dramatische Folge lässt sich so auch das E-Mail-Programm zum Absturz bringen. Microsoft stuft das Sicherheitsleck als kritisch ein und betont, dass nur Outlook Express davon betroffen sei. Die PIM-Software Outlook enthält dieses Sicherheitsleck demnach nicht.

Ein Patch(öffnet im neuen Fenster) für Outlook Express 5.5 mit Service Pack 2 und Outlook Express 6.0 steht unter anderem in deutscher Sprache zum Download bereit.


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