Linux-PDA Kaii aus Indien in der Mache
Ferner besitzen beide Linux-PDAs einen Standard-USB-Anschluss, um normale Mäuse und Tastaturen über die USB-Schnittstelle mit dem Gerät betreiben zu können, verspricht der Hersteller. Damit will der Hersteller den PDA auch als preiswerte Alternative zu einem Notebook positionieren. Zu den weiteren Leistungsdaten des 137 x 73 x 17 mm messenden Geräts zählen eine IrDA-Schnittstelle, ein SD-Card-Steckplatz und ein CompactFlash-Slot.
Multimedia-Inhalte können über den eingebauten Lautsprecher oder den Kopfhörer-Anschluss ausgegeben werden. Das integrierte Mikrofon soll auch zur Spracheingabe genutzt werden, indem Dritthersteller dazu den integrierten DSP verwenden. Mit Lithium-Polymer-Akku wiegt der PDA 160 Gramm und soll eine doppelt so lange Laufzeit bringen, wie man es von aktuellen WindowsCE-PDAs kennt, verkündet der Hersteller, ohne eine genauere Zeitangabe zu nennen.
Als Betriebssystem setzt Infomart auf die Linux-Version Lineo Embedix Plus und die Oberfläche QTEmbedded von Trolltech. So gehören der Web-Browser Opera, die Jeode-Java-VM, die Office-Suite von Hancom sowie ein MP3- und MPEG-Player zum Lieferumfang. Natürlich umfasst das Software-Paket die typischen PIM-Applikationen zur Termin- und Adressverwaltung. Die beiliegende Synchronisations-Software soll den Datenaustausch zwischen PDA und Windows-, MacOS- oder auch Linux-Systemen ermöglichen.
Infomart plant, den Linux-PDA Kaii im März 2003 auf den Markt zu bringen. Dann soll das Farbmodell 399,- US-Dollar kosten und die monochrome Ausführung für 199,- US-Dollar zu haben sein. Das Unternehmen werkelt parallel noch an einem Smartphone, das auf dem Kaii-Design beruht und mit GSM- und GPRS-Funktionen ausgerüstet werden soll. Eine Markteinführung ist erst für das dritte Quartal 2003 vorgesehen; Preise stehen noch nicht fest.