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Linux-PDA Kaii aus Indien in der Mache

400,- US-Dollar für Farbversion und 200,- US-Dollar für Monochrom-Ausführung

Das indische Unternehmen Infomart will Anfang 2003 einen Linux-PDA auf den Markt bringen, der sowohl in einer Version mit Farb-Display als auch in einer Fassung mit Monochrom-Display erscheinen soll. Außerdem werkeln die Inder an einem Smartphone-Modell mit GSM- und GPRS-Funktionen, das aber erst im dritten Quartal 2003 fertig werden soll.

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Kaii
Kaii
Der Linux-PDA Kaii besitzt einen mit 160 MHz getakteten SH7727-Prozessor von Hitachi und je nach Modell ein Farb- oder Monochrom-Display. Dementsprechend anders fällt auch die Speicherbestückung aus. Das Farb-Modell erhält 64 MByte RAM und ein 32-MByte-Flash-ROM sowie ein hintergrundbeleuchtetes Farb-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten bei 65.536 Farben. Die Version mit Monochrom-Display (320 x 240 Pixel) wird hingegen nur mit 32 MByte RAM und einem 16-MByte-Flash-ROM ausgestattet.

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Ferner besitzen beide Linux-PDAs einen Standard-USB-Anschluss, um normale Mäuse und Tastaturen über die USB-Schnittstelle mit dem Gerät betreiben zu können, verspricht der Hersteller. Damit will der Hersteller den PDA auch als preiswerte Alternative zu einem Notebook positionieren. Zu den weiteren Leistungsdaten des 137 x 73 x 17 mm messenden Geräts zählen eine IrDA-Schnittstelle, ein SD-Card-Steckplatz und ein CompactFlash-Slot.

Multimedia-Inhalte können über den eingebauten Lautsprecher oder den Kopfhörer-Anschluss ausgegeben werden. Das integrierte Mikrofon soll auch zur Spracheingabe genutzt werden, indem Dritthersteller dazu den integrierten DSP verwenden. Mit Lithium-Polymer-Akku wiegt der PDA 160 Gramm und soll eine doppelt so lange Laufzeit bringen, wie man es von aktuellen WindowsCE-PDAs kennt, verkündet der Hersteller, ohne eine genauere Zeitangabe zu nennen.

Als Betriebssystem setzt Infomart auf die Linux-Version Lineo Embedix Plus und die Oberfläche QTEmbedded von Trolltech. So gehören der Web-Browser Opera, die Jeode-Java-VM, die Office-Suite von Hancom sowie ein MP3- und MPEG-Player zum Lieferumfang. Natürlich umfasst das Software-Paket die typischen PIM-Applikationen zur Termin- und Adressverwaltung. Die beiliegende Synchronisations-Software soll den Datenaustausch zwischen PDA und Windows-, MacOS- oder auch Linux-Systemen ermöglichen.

Infomart plant, den Linux-PDA Kaii im März 2003 auf den Markt zu bringen. Dann soll das Farbmodell 399,- US-Dollar kosten und die monochrome Ausführung für 199,- US-Dollar zu haben sein. Das Unternehmen werkelt parallel noch an einem Smartphone, das auf dem Kaii-Design beruht und mit GSM- und GPRS-Funktionen ausgerüstet werden soll. Eine Markteinführung ist erst für das dritte Quartal 2003 vorgesehen; Preise stehen noch nicht fest.



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Arndt Heuvel 09. Okt 2002

Aber günstige Einstiegsvarianten. Fänd ich schon Klasse wenn sich Linux auf PDAs weiter...

Fuel 08. Okt 2002

Is wohl auch nix anderes als n Zaurus-Clone. Dann schon lieber das Original... *fg...


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