Spieletest: Disney's Magical Mirror Starring Mickey Mouse
Schon beim knuffigen Intro und den ersten Spielszenen wird leider schnell klar, dass die angepeilte Zielgruppe dieses Titels eine recht kleine ist – während Mickys Speedway alt und jung gleichermaßen zu fesseln wusste, richtet sich Disney's Magical Mirror eindeutig an die Kleineren. Somit ist die Bedienung des Programms auch recht simpel: Man steuert nicht Mickey direkt, sondern eine Comic-Hand, mit der man Räume und die darin befindlichen Gegenstände begutachtet. Per einfachem Knopfdruck führt man Tricks und Aktionen aus, die Mickey der Lösung des Rätsels Stück für Stück näher bringen. Knobeleinlagen sind praktisch nicht vorhanden, prinzipiell muss man immer nur den nächsten wichtigen Aktionspunkt ausfindig machen und eine Taste drücken, den Rest macht Mickey in zum Teil recht hübsch anzusehenden Spielsequenzen selber.
Disney's Magical Mirror Starring Mickey Mouse nutzt auch die Möglichkeit, den GameCube mit dem Game Boy Advance zu verbinden. Wer über ein Game-Boy-Advance-Kabel und den Titel "Disney's Magical Quest Starring Mickey and Minnie" verfügt, kann eine Verbindung zwischen den Spielen herstellen und Mickey so zusätzliche Hilfe bei seinen Abenteuern besorgen.
Fazit:
Disney's Magical Mirror ist ein nettes Adventure für junge Spieler – aber eben auch nur für die. Ältere und erfahrene Spieler werden auf Grund der viel zu einfachen Rätsel aber trotz der stimmigen Präsentation kaum Gefallen an dem Titel finden.
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