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Fujitsu entwickelt Mobiltelefon-kontrollierten Heimroboter

Nach HOAP-1 kommt Maron-1

Fujitsu Laboratories entwickelt derzeit einen kleinen Roboter zur Überwachung des eigenen Zuhauses bzw. Büros, der Kontrolle von pflegebedürftigen Personen und der Steuerung von Haushaltselektronik. Der Prototyp des Maron-1 getauften Heimroboters ist dazu mit Telefon, Kamera, Sensoren, Zeit- und Fernsteuerung ausgestattet.

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Fujitsus Maron-1
Fujitsus Maron-1
Vor etwas über einem Jahr, im September 2001, hatte Fujitsu bereits mit HOAP-1 einen eigenen auf zwei Beinen aufrecht gehenden Roboter vorgestellt, der mittlerweile durch Fujitsu Automation vertrieben wird. Im Gegenteil zu HOAP-1 rollt Maron-1 jedoch durch die Gegend und ist nur für flache Böden ausgelegt. Fujitsu erwartet, dass Roboter in Zukunft verstärkt im alltäglichen Leben insbesondere zu Hause eingesetzt werden. Maron-1 soll einen weiteren Schritt dazu beitragen.

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Der 32 x 36 x 32 cm große und 5 kg schwere Maron-1 besteht aus einem Fahrmechanismus, zwei rotierbaren Kameras (gekoppelt), die auch nach oben und unten gerichtet werden können, einem rotierbaren Arm, einem Bewegungssensor und einem Infrarot-Sensor/Sender zur Fernsteuerung und zur Steuerung von Haushalts- und Unterhaltungselektronik; als Betriebssystem wird WinCE 3.0 eingesetzt. An Schnittstellen stehen ein USB-Port, eine serielle Schnittstelle und ein PC-Card-Slot zur Verfügung. Letzterer wird belegt von einer "Personal Handyphone System"-(PHS-)Kommunikationskarte für Telefoniefunktionen und zur Steuerung des Roboters mittels Mobiltelefon. Letzteres geschieht in Verbindung mit der speziellen Software "i-appli", welche auf NTT-DoCoMo-Mobiltelefonen laufen soll. Damit kann Maron-1 nicht nur Bilder liefern und "von Hand" bewegt, sondern auch mit Zielangaben gefüttert werden, welche der Roboter dann auf Grund seiner Karte der Räume anfährt und dabei selbstständig Hindernissen ausweicht. Maron-1 soll in der Lage sein, auch Türschwellen zu überwinden.

Wird der Roboter nicht ferngesteuert, kann er z.B. den Eingangsbereich bewachen oder automatisch bestimmte Routen abfahren und kontrollieren. Dabei soll Maron-1 jede Person bemerken, die in seinen Sichtbereich tritt, einen Alarm auslösen und eine voreinstellbare Telefonnummer anrufen. Zu bestimmten Uhrzeiten kann der Roboter zudem Bilder aufnehmen. Geht es mal nicht ums Überwachen, kann Maron-1 auch als Alarmwecker, Zeitschalter oder als Telefon mit Freisprecheinrichtung genutzt werden. Oft gewählte Nummern können dabei in Schnellwahlnummern programmiert werden. Zur direkten Bedienung bietet Maron-1 ein 4-Inch-LCD, ein Touchpad, fünf Menü- und zwei Funktionstasten.

Mittels eines NiMH-Akkus soll Maron-1 bis zu zwölf Stunden durchhalten, allerdings sofern er im Stromsparmodus operiert und nur 20 Minuten fährt. Ob er sich selbstständig zum Ladegerät bewegen kann, hat Fujitsu nicht angegeben.

Fujitsu weist darauf hin, dass Maron-1 noch kein Produkt sei, aber diesen Status vielleicht in einem Jahr erreichen könnte. In diesem Fall will man sich damit speziell dem Consumer-Markt annehmen, der Preis könnte etwa bei 200,000 Yen liegen, was umgerechnet 1.650,- Euro zzgl. Mehrwertsteuer entspräche. Ob man das Gerät auch außerhalb Japans anbieten will, konnte Fujitsu noch nicht angeben. Fujitsu hat angekündigt, weitere Roboter und zugehörige Software zu entwickeln und als Produkte umzusetzen.



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