Abo
  • Services:

Zire: PalmOS-PDA für Einsteiger für 99,- Euro erhältlich

Zire mit PalmOS 4.1, Monochrom-Display, 16-MHz-Dragonball-CPU und 2 MByte RAM

Ab dem heutigen Montag (7. Oktober 2002) ist der PalmOS-PDA m150 aus der neuen Zire-Reihe von Palm im deutschen Handel erhältlich. Das Einsteiger-Gerät Zire besitzt nur zwei anstatt der sonst üblichen vier Hardware-Knöpfe zum Aufruf von Applikationen und ein Monochrom-Display ohne Hintergrundbeleuchtung. Das neue Modell soll besonders Neulinge ansprechen und ist im Handel zum Preis von unter 100,- Euro erhältlich.

Artikel veröffentlicht am ,

Palm Zire
Palm Zire
Der niedrige Preis fordert seinen Tribut in der Ausstattung: So besitzt der Zire m150 neben dem nicht hintergrundbeleuchteten Display nur einen mit 16 MHz getakteten Dragonball-Prozessor sowie lediglich 2 MByte Arbeitsspeicher. Macht sich die niedrige Taktrate in der Praxis weniger stark bemerkbar, könnte sich der geringe Hauptspeicher als Pferdefuß erweisen, weil die Installation von Zusatz-Software den Speicher schnell füllt. Wer mit dem Gerät aber tatsächlich nur seine Adressdaten, Termine und Aufgaben mit den mitgelierten PIM-Applikationen verwaltet, den wird dies nicht stören.

Stellenmarkt
  1. Walter AG, Tübingen
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Schwerer wiegt da schon die fehlende Hintergrundbeleuchtung für das Monochrom-Display (160 x 160 Pixel), was es nach den ersten Palm Pilots vor sechs Jahren nicht mehr gegeben hat. So bleibt es fraglich, ob auch Einsteiger das Gerät so akzeptieren, weil es sich nur bei hellem Umgebungslicht nutzen lässt. Zu den weiteren Ausstattungsdetails des knapp 110 Gramm wiegenden Zire mit PalmOS 4.1 zählen eine Infrarotschnittstelle, zwei Hardware-Knöpfe zum Aufruf von Applikationen sowie Scrolltasten zum Blättern in Applikationen. Ein sich nach oben öffnender Klappdeckel schützt das Display und erlaubt es, das Gerät bequem verwenden zu können.

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku versorgt das 11,2 x 7,4 x 1,6 cm messende Gerät mit Strom und wird über ein mitgeliefertes Netzteil aufgeladen. Mit einer Akkuladung soll der PDA bei durchschnittlicher Nutzung drei bis vier Wochen durchhalten. Den Datenaustausch zwischen PC und PDA übernimmt ein USB-Kabel; eine Dockingstation wird nicht mitgeliefert. Das USB-Kabel wird erstaunlicherweise nicht an der Unterkante des PDAs, sondern an der Oberkante angeschlossen, was die Bedienung des Geräts erleichtert, wenn es mit dem PC verbunden ist. Leider hat Palm erneut die Schnittstelle am Gerät verändert, so dass Zusatzzubehör erneut für das neue Modell angepasst werden muss. Damit bricht Palm nach 1,5 Jahren sein Versprechen, die Schnittstelle "Universal Connector" in allen künftigen PDAs zu verwenden.

Zum Lieferumfang gehört neben dem USB-Kabel ein Ladegerät, eine Software-CD mit dem PalmDesktop 4 und PocketMirror zum Datenaustausch zwischen Microsoft Outlook.

Palm gibt einen empfohlenen Verkaufspreis von 119,- Euro für den Zire m150 an. Viele große Ketten wie etwa Media Markt oder Vobis bieten den PalmOS-PDA aber bereits für 99,- Euro an. Damit liegt der Zire-Preis unter den niedrigsten Angeboten für den noch erhältlichen Palm m105 gemäß unserer tagesaktuellen Marktübersicht markt.golem.de, wo der PDA ab einem Preis von 107,- Euro angeboten wird. Dieses Einstiegsmodell besitzt dafür aber eine Display-Beleuchtung, vier Hardware-Knöpfe und 8 MByte RAM.

Nachtrag:
Die Website Vivomobile bietet bereits die Möglichkeit, den Zire m150 für 49,- Euro auf 8 MByte aufzurüsten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

ILyus 24. Apr 2008

Najy, Palm stellt ähnliche Geräte schon seit langem. Trotzdem ist die Idee, auf die...

Marcus 03. Mai 2007

Also ich benutze meinen Palm Zire schon seit knapp 5 Jahren täglich und er funktioniert...

Marc Rohloff 07. Okt 2002

Grundsaetzlich ja richtig. Auf der anderen Seite habe ich die Hintergrundbeleuchtung...

Mario Jung 07. Okt 2002

Für den Preis halte ich das Teil okay. Wer es als PIM nutzen will. Klasse! Hier werkelt...

Karsten 07. Okt 2002

Treffender kann ich das nicht kommentieren... In der Zusammenfassung...


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
    PGP/SMIME
    Die wichtigsten Fakten zu Efail

    Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

      •  /