Abo
  • Services:

Illegale Bücherkopien im Internet

Der E-Book-Markt lebt - aber wie?

Auf der Frankfurter Buchmesse wird es sich zeigen: Die Anzahl verfügbarer E-Books ist zwar deutlich angestiegen, doch das offizielle Angebot der Verlage bleibt auf niedrigem Niveau. Stattdessen kursieren privat eingescannte Bücher aller Couleur zuhauf in Internet-Tauschbörsen.

Artikel veröffentlicht am ,

Dass Verlage unautorisierte Kopien von E-Books verhindern wollen, ist verständlich: Digitale 1:1-Kopien lassen sich - anders als Fotokopien - quasi zum Nulltarif und ohne Qualitätsverlust herstellen. Doch die Angst davor, dass E-Book-Kopierschutzlösungen geknackt werden könnten, treibt abstruse Blüten: So bringen die Verlage ihre Bestseller erst gar nicht elektronisch auf den Markt, und existierende E-Books sind kaum billiger als gedruckte Werke, berichtet das Computermagazin c't in der Ausgabe 21/02.

Stellenmarkt
  1. embitel GmbH, Stuttgart
  2. Omikron Data Quality GmbH, Berlin, Pforzheim

Selbst wenn es die Verlage übersehen haben sollten - niemand ist auf ihre elektronischen Vorlagen angewiesen, um E-Books in Eigenregie direkt von den völlig unschützbaren Druckwerken zu erstellen. "Der illegalen Verbreitung im Internet hat diese stringente Haltung allerdings nur Vorschub geleistet", so c't-Experte Dr. Jürgen Rink.

Zu Tausenden finden sich im Internet, besonders in den Tauschbörsen, privat eingescannte E-Books im PDF-, HTML- oder Text-Format. Ohne nachträglicher Texterkennung sind die Bücherdateien teilweise riesig groß, doch einige Enthusiasten scannen die Bücher nicht nur ein, sondern führen nachträglich eine Texterkennung durch, korrigieren die Erkennungsfehler und setzen die Bücher neu. Besonders bei Bestsellern wie der Harry-Potter-Reihe ist dies geschehen. Die Verbreitung dieser urheberrechtlich geschützten Texte ist allerdings ebenso wenig zulässig wie bei Musik.

Noch vor zwei Jahren haben E-Book-Enthusiasten das Ende des Papierbuchs ausgerufen. Stattdessen schlitterte die Branche zunächst in eine Krise. "Vor allem unrealistische Erwartungen führten nach der Dotcom-Euphorie bei vielen Verlagen und IT-Unternehmen zum Ende des E-Book-Ausflugs", erklärte c't-Redakteur Dr. Jürgen Rink die Entwicklung. Inzwischen haben sich E-Books ihre eigene Nische erobert und erfreuen sich dank der zunehmenden Verbreitung von Mobilgeräten mit mehreren Millionen PDAs und Notebooks wachsender Beliebtheit. Spezielle Lesegeräte, die keine anderen Funktionen aufweisen, als die Buchinhalte mehr oder minder komfortabel anzuzeigen, haben so gut wie keine Bedeutung mehr.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  2. (-80%) 7,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

TheCrow 26. Dez 2002

Darf ich dich fragen, woher du die Sammlung aller Asterixbände hast? Wäre nett, wenn du...

wanted 28. Okt 2002

Will ich auch!

binabik 23. Okt 2002

Du hast recht.. es ist immer so umständlich das Notebook auf den Knien im Bett oder auf...

Morbid 14. Okt 2002

Also auf dem Handheld lassen sich die dinger sehr gut lesen.

Sundance 13. Okt 2002

Hallo Theo, warum denn nicht? Ich benutze ein Rocket eBook und lese eigentlich...


Folgen Sie uns
       


Anno 1800 angespielt

Anno 1800 in der Vorschau: Wir konnten Blue Bytes Aufbautitel einige Zeit lang spielen, genauer gesagt, bis einschließlich der dritten von fünf Zivilisationsstufen. Anno 1800 orientiert sich mehr an Anno 1404 und nicht an den in der Zukunft angesiedelten direkten Vorgängern.

Anno 1800 angespielt Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /