IBM NetVista S42 - Platzsparender Mini-PC mit Pentium 4
Im rund 31 cm breiten, 8 cm hohen und 35 cm tiefen NetVista-S42-Gehäuse steckt ein auf Intels 845GV-Chipsatz basierendes Mainboard mit Onboard-Grafikchip (Intel Extreme Graphics), es bietet zwei freie PCI-Slots und verfügt über zwei DIMM-Steckplätze, es sollen bis zu 2 GByte DDR266-SDRAM eingesetzt werden können. Am Gehäuse finden sich zwei serielle Schnittstellen, ein Parallel-Port, Audio Line-In und Line-Out, sechs USB-2.0-Schnittstellen (davon vier an der Gehäusefront ausgeführt) und ein Fast-Ethernet-Anschluss. Zudem bietet der NetVista S42 einen "Kensington Security Slot", um den PC vor unautorisierten Zugriffen zu schützen.
Über die erwähnten USB-2.0-Schnittstellen lassen sich weitere Laufwerke anschließen. Dank der freien PCI-Slots soll sich das Gerät etwa um WLAN und per USB um Bluetooth erweitern lassen. Damit will man nicht nur ein platzsparendes, sondern auch flexibel erweiterbares Komplettsystem liefern.
Im Paket enthalten sind Windows XP Professional, Lotus Notes, Lotus Smartsuite, Norton Antivirus sowie Backup-Management- (ImageUltra) und Daten-Migrations-Tools von IBM, mit denen sich die Systempflege- und Wartungskosten senken lassen sollen.
IBM hat in den USA bereits am 1. Oktober 2002 mit der Auslieferung des NetVista S42 begonnen, auch im Rest der Welt soll das System in verschiedenen Ausführungen angeboten werden. Das günstigste S42-Modell kostet 949,- US-Dollar und beinhaltet einen 1.8-GHz-Pentium-4-Prozessor, 256 MByte RAM, eine 40-GByte Festplatte (7.200 U./Minute), 48fach-CD-ROM und Windows XP Pro.
Nachtrag vom 7. Oktober 2002:
IBM-Deutschland kann mittlerweile Preis und Verfügbarkeit für Deutschland angeben: Der S42 soll in Deutschland ab 22. Oktober 2002 zu einem Preis ab 1.369,- Euro verfügbar sein.