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Sanyo brennt 1,4 GB auf herkömmliche CD-Rs

HD-BURN nutzt DVD-Technologie, um CD-Rs zu beschreiben. Sanyo stellt mit "HD-BURN" (High Density) eine neue Technologie vor, mit der sich auf einem normalen CD-R-Rohling statt 700 MB bis zu 1,4 GB Daten unterbringen lassen. In Japan soll mit dem CRD-BPDV2 ein erstes Gerät bereits ausgeliefert werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit HD-BURN will Sanyo die Lücke zwischen normalen CD-Rs mit 700 MB sowie DVDs mit 4,7 GB schließen und hat dazu einen Standard erarbeitet, den man auch anderen Herstellern in Lizenz anbieten will.

Dabei nutzt Sanyo DVD-Technologie, um die CD-Rs zu beschreiben und erreicht so die hohen Datenraten. Die Größe der Pits wird von 0,83 auf 0,62 Mikrometer verringert sowie eine verbesserte Fehlerkorrektur eingesetzt.

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Die so beschriebenen CD-Rs lassen sich zwar nicht in normalen CD-ROMs, wohl aber DVD-Laufwerken mit leicht modifizierter Firmware auslesen. Die dazu benötigten Firmware-Modifikationen will Sanyo auch anderen Herstellern zur Verfügung stellen, um HD-BURN so als Standard durchzusetzen.

Aber nicht nur die Kapazität soll bei HD-BURN steigen, auch die Geschwindigkeit. So könne man CD-Rs mit 36facher Geschwindigkeit beschreiben und mit 80facher Geschwindigkeit (Constant Linear Velocity) auslesen, verspricht Sanyo. Burn-Proof soll verbrannte Rohlinge verhindern.

In Zukunft will Sanyo die Technologie auch für CD-RW-Medien adaptieren und diese mit 24facher Geschwindigkeit im HD-BURN-Mode beschreiben.

Sein CRD-BPDV2 liefert Sanyo mit der Brenn-Software "B's Recorder GOLD" (BHA) und "Nero" von Ahead aus, die beide "HD-BURN" unterstützen. Den Preis für das Gerät gibt Sanyo mit 50.000 Yen, also rund 415,- Euro, an.


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