Red Hat Linux 8.0 - Bluecurve soll neue Maßstäbe setzen

Red Hat verärgert mit Bluecurve Entwickler und Nutzer

Red Hat hat heute seine neue Linux-Distribution Red Hat Linux 8.0 offiziell vorgestellt. Das Betriebssystem ist vor allem für den Einsatz im privaten Bereich und kleinen Unternehmen bestimmt. Red Hat 8.0 enthält ein komplett neu entwickeltes Look and Feel, das auf den Namen "Bluecurve" getauft wurde und bereits im Vorfeld der offiziellen Veröffentlichung zu heftigen Kontroversen führte.

Artikel veröffentlicht am ,

Bluecurve soll eine übersichtliche und ausgereifte Bedienoberfläche in jedem Einsatzbereich schaffen. Dazu hat Red Hat die Bedienung auf dem Desktop, bei unterschiedlichen Applikationen, der Administration sowie in Entwickler-Umgebungen vereinheitlicht. Konkret hat man die Desktop-Umgebungen KDE und GNOME ansatzweise vereint, oder wie es viele Entwickler und Beta-Tester ausdrückten, KDE verkrüppelt. Red Hats Linux-Spezialist Bernhard "Bero" Rosenkraenzer zog indessen seine persönlichen Konsequenzen und verließ das Unternehmen.

Red Hat 8.0 mit Bluecurve
Red Hat 8.0 mit Bluecurve
Stellenmarkt
  1. Automation Expert (d/m/w)
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
  2. Netzwerk Security Analyst (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt
Detailsuche

"Die neue Release ist ein großer Schritt vorwärts für Benutzer traditioneller Betriebssysteme, die auf einfacher zu verwendende, vielseitigere Open-Source-Lösungen gewartet haben", schwärmt indes Paul Cormier, Executive Vice President Engineering bei Red Hat.

Darüber hinaus enthält Red Hat OpenOffice.org eine Reihe von Konfigurations-Tools zur Konfiguration verschiedenster Systemdienste, einschließlich der Firewall, Peripheriegeräte, Web-Server, Samba und zur Verwaltung kleiner Netzwerke. Eine Personal-Firewall wartet mit einem grafischen Tool zur einfachen Definition von Sicherheitseinstellungen auf.

Aber auch die Kernbestandteile wie C-Compiler, Tool-Kasten und Kernel werden in aktuellen Versionen mitgeliefert. Zudem unterstützt Red Hat nun auch Blindenschrift (Braille) und Sprachschnittstellen für Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit.

Golem Karrierewelt
  1. Microsoft Azure Security: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.09.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Bei diesem Release haben wir uns mehr als jemals zuvor auf die Benutzbarkeit des Produktes konzentriert", sagte Erik Troan, Senior Director Product Marketing bei Red Hat. "Red Hat Linux 8.0 zeigt, dass wir gleichzeitig Linux-Bastlern und -Experten tolle neue Funktionen bieten und das Produkt benutzerfreundlicher gestalten können, so dass auch Linux-Neulinge keine Probleme beim Umstieg haben."

Red Hat Linux 8.0 soll ab dem 10. Oktober 2002 im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für Red Hat Linux 8.0 Personal beträgt 49,99 Euro. Diese Version enthält sieben CDs, einschließlich einer CD mit Office- und Multimedia-Applikationen, sowie 30 Tage Zugriff auf Dienste des Red Hat Network und 30 Tage Web-basierten Installations-Support.

Red Hat Linux 8.0 Professional soll hingegen 199,99 Euro kosten und enthält neun CDs, einschließlich der System-Administrator-CD, einer CD mit Office- und Multimedia-Applikationen sowie einer DVD. Ebenso sind 60 Tage Zugriff auf Dienste des Red Hat Network und 60 Tage Web- und telefonbasierter Installations- und Basiskonfigurations-Support enthalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Jo 04. Okt 2002

Bevor Du so ein ein Blech nachplapperst, erkundige Dich etwas genauer und schau doch...

rene 02. Okt 2002

Naja, da muss man wohl froh sein, dass die KDE-Entwickler nicht diskriminiert werden...

Mirko 02. Okt 2002

Blödsinn, es gibt sehr wohl einen *Applikations*-About Dialog, der die Entwickler der...

Martin Re 01. Okt 2002

Kann ich niich so sagen ( die stabilste Version die es gibet) auf meinem Lapetope stürzt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Pokémon Go: Niantic entwickelt eigenes soziales Netzwerk
    Pokémon Go
    Niantic entwickelt eigenes soziales Netzwerk

    Unter dem Namen Campfire arbeitet Niantic an einem sozialen Netzwerk, in dem sich die Spieler von Pokémon Go treffen können.

  3. Einrichtungshäuser: Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein
    Einrichtungshäuser
    Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein

    Mit der Ikea-App können Kunden mit ihrem Smartphone in den Läden die Produkte einscannen und bargeldlos bezahlen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /