Bundesrat stimmt Call-by-Call im Ortsnetz zu

Freie Wahl des Netzbetreibers ab Dezember 2002

Im zweiten Anlauf stimmte der Bundesrat jetzt dem im Vermittlungsausschuss behandelten "Ersten Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes" zu, das nun in Kraft treten kann. Damit ist der Weg für eine freie Wahl des Netzbetreibers auch im Ortsnetz frei.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes räumt den Kunden ab Dezember dieses Jahres einen Anspruch auf Betreibervorauswahl oder Betreiberauswahl bei jedem Anruf ein, das heißt auch im Ortsnetz. Darüber hinaus wird eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage für die Erhebung von Telekommunikationsbeiträgen von den Unternehmen am Markt je nach Umsatz geschaffen.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter Laufendhaltung Dokumentenmanagementsystem DMS (m/w/d)
    GDMcom GmbH, Leipzig
  2. DevOps Engineer (m/w/d)
    Friedrich PICARD GmbH & Co. KG, Bochum
Detailsuche

Eine grundlegende Überarbeitung und Novellierung des Telekommunikationsgesetzes soll im Jahr 2003 erfolgen. Die vorgezogene kleine Novellierung war notwendig geworden, da die EU-Kommission am 20. März 2002 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet hat. Auf Empfehlung des Vermittlungsausschusses hat der Deutsche Bundestag das Gesetz um eine Regelung ergänzt, wonach potenzielle Wettbewerber, die entsprechende Ortsnetzdienstleistungen anbieten wollen, sich angemessen an den Kosten für den Teilnehmeranschluss beteiligen müssen.

Der Bundesrat sieht in der Einführung der Betreiberwahl (Call-by-Call und Preselection) im Ortsnetz einen weiteren wichtigen Schritt zur Liberalisierung und Intensivierung des Wettbewerbs im Telekommunikationsmarkt. Er bekräftigt seine Auffassung, dass dies aber nur mit einem abgestimmten regulierungspolitischen Modell, insbesondere bezüglich der Festlegung von Teilnehmeranschluss-, Zusammenschaltungs-, Resale- und Endkundenentgelten sowie der Festlegung der Zahl der erforderlichen Zusammenschaltungspunkte verwirklicht werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Nvidia und Colorful: Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten
    Nvidia und Colorful
    Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten

    Colorful und Nvidia eröffnen bald ein Grafikkarten-Museum. Zu sehen sind Seltenheiten wie die erste Dual-GPU von ATI und die Geforce 256.

  2. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

  3. Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?
    Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile
    Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?

    Wucherpreise bei Grafikkarten eröffnen ungewöhnliche Wege - etwa stattdessen ein Notebook zu kaufen. Das kostet weniger fps als erwartet.
    Ein Test von Oliver Nickel

Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /