MobilCom streicht 1.850 Stellen
UMTS wird vorerst auf Eis gelegt
Der Vorstand der MobilCom AG legte heute dem Betriebsrat die Eckpfeiler seines Sanierungskonzepts zur Verbesserung der wirtschaftlichen Basis der MobilCom AG vor. Insgesamt sieht das Sanierungsprogramm den Abbau von rund 1.850 Arbeitsplätzen vor.
Durch die Restrukturierung des Kerngeschäfts Mobilfunk sollen jährliche Einsparungen in Höhe von 130 Millionen Euro realisiert werden. Kurzfristiges operatives Ziel ist es, das Service-Provider-Geschäft im 1. Halbjahr 2003 zurück in die Profitabilität zu führen.
Zusätzlich passt das Unternehmen seine UMTS-Aktivitäten der wirtschaftlichen und finanziellen Situation des Konzerns an. MobilCom friert gegenwärtig den UMTS-Netzaufbau ein, hält aber an der Lizenz fest.
Insgesamt sieht das Sanierungsprogramm einen Stellenabbau von rund 1.850 Vollzeit-Arbeitsplätzen vor. MobilCom beschäftigt derzeit insgesamt 5.000 Mitarbeiter inklusive Teilzeit- und Aushilfskräften, was rund 4.200 Vollzeitkräften entspricht. In den kommenden Wochen verhandeln Vorstand und Betriebsrat über einen entsprechenden Sozialplan und Interessenausgleich.
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