Gerücht: Erster Sony-Clié-PDA mit PalmOS 5.0 im Anmarsch
Gemäß einer im Internet kursierenden PDF-Datei besitzt der Clié NX70V eine Mini-Tastatur sowie ein hochauflösendes Transflektiv-Display mit 65.536 Farben, eine Auflösung von 320 x 480 Bildpunkten und ein virtuelles Graffiti-Feld. Über eine integrierte Digitalkamera kann man Bilder mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten und sogar Videos im MPEG-4-Format speichern. Es heißt weiter, dass das Clié-Modell mit Lautsprecher, Mikrofon, Kopfhörer-Anschluss und einem Steckplatz für den Memory Stick ausgerüstet ist.
Auch am Software-Umfang wurde von Sony geschraubt: So besitzt das Topmodell als Alternative einen komplett neu gestrickten Programmstarter, einen Web-Browser, ein E-Mail-Programm und eine Software zur Aufzeichnung von Sprachnotizen. Weniger spektakulär ist der MP3-Player und die Funktionen zur Infrarot-Steuerung von HiFi-Equipment über eine spezielle Software. Außerdem hat Sony jetzt endlich die Standard-PalmOS-Applikationen an das virtuelle Graffiti-Feld angepasst, so dass diese die volle Bildschirmgröße ausnutzen.
Wie PalmInfocenter.com(öffnet im neuen Fenster) erfahren haben will, kündigt Sony die NX-Serie in der kommenden Wochen an und wird Ende Oktober mit der Auslieferung beginnen. Demnach soll der NX70V mit Kamera für 600,- US-Dollar erscheinen, was auch eine Inventarliste eines großen Elektronikhändlers bestätigte. Außerdem soll auch ein Modell für 500,- US-Dollar erscheinen, das aber keine Kamera besitzt. In den USA erschien bereits die NR-Serie in einer Version ohne Digitalkamera, während es hier zu Lande nur den Clié NR70V mit Kamera gibt.
Für kurze Zeit zeigten zahlreiche Fansites Bilder des Geräts im Internet, die diese zumeist widerwillig auf Wunsch von Sony von den Seiten entfernt haben, was den Wahrheitsgehalt der Gerüchte untermauert. Außerdem existiert eine PDF-Datei mit umfangreichen technischen Informationen und Details zum Clié NX70V, die Basis dieses Artikels ist und auch die Quelle der gezeigten Bilder. Ein Kommentar von Sony lag bis Redaktionsschluss nicht vor.



