PowerNET - Heimvernetzung über die Steckdose (Update)

14 Mbps über das Stromnetz selbst für Einfamilienhäuser

Nachdem Powerline Communication zur Überbrückung der ersten Meile gescheitert zu sein scheint, könnte sich die Technik neben WLAN als einfache Methode zur Vernetzung des eigenen Heims etablieren und in Verbindung mit DSL in jedem Zimmer Internet bereitstellen. Das deutsche Unternehmen Kraftcom liefert nun mit PowerNET ein Powerline-Modul für diesen Zweck.

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Kraftcom bewirbt das PowerNET-Modul als einfach zu installierende Lösung für die private Wohnung und kleine Büros. DSL-Anschluss bzw. Netzwerk werden dabei einfach mit dem PowerNET-Modul von Kraftcom über ein Ethernetkabel verbunden und in die Steckdose gesteckt. Weitere PowerNET-Module sollen dann über jede beliebige Steckdose im Haus ans Stromnetz angeschlossen werden, so dass ohne viel Aufwand ein Netz mit einer Bandbreite von bis zu 14 Mbps errichtet werden kann. Die Verbindung der Module mit der Netzwerkkarte des PCs bzw. Notebooks erfolgt durch ein herkömmliches Patchkabel für Ethernet-Netzwerke. Auch der Anschluss von WLAN-Basisstationen ist so möglich.

Mit PowerNET-Modulen ohne Neuverkabelung oder Funk ins Internet
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Als Vorteile nennt Kraftcom zum einen, dass keine Treiber installiert werden müssen, eine Neuverkabelung wegfallen kann und Internet praktisch an jeder Stromsteckdose bereitsteht. Vorausgesetzt, man hat genügend Steckdosen zur Verfügung, denn die belegte Steckdose steht zur Stromversorgung nicht mehr zur Verfügung. Man kann PowerNET-Module zwar laut Kraftcom auch in Steckerleisten einstecken, verliert dann aber etwas Bandbreite.

Die effektive Bandbreite soll in etwa der von WLAN-Verbindungen entsprechen und je nach Leitungsqualität zwischen 5 und 8 Mbps (11 Mbps WLAN: 5 - 6 Mbps) liegen. Die Bandbreite soll durch aktive und Störungen ins Stromnetz sendende Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke dank automatischer Frequenzwechsel ("Orthogonal Frequency Division Multiplexing", kurz OFDM) nicht merklich gestört werden. Die Reichweite der Module - abhängig von der Netzstruktur bis zu 200 Meter - soll laut Hersteller zum Abdecken eines ganzen Einfamilienhauses ausreichen. Mitunter werden die Nachbarn aber auch "mitversorgt", sofern keine Filter im eigenen Stromverteiler installiert werden.

Eine DES-Verschlüsselung mit 56-Bit-Schlüssel kann per Windows- und Linux-Software aktiviert werden, um ein Abhören oder eine Fremdnutzung zu erschweren. Zusätzlich können die MAC-Adressen der erlaubten PowerNET-Module eingetragen werden, mit denen eine Kommunikation erlaubt ist. Eine Aktivierungs-Software für andere Betriebssysteme gibt es derzeit nicht.

Laut Kraftcom sind die PowerNET-Module zum Stückpreis von 149,- Euro bereits erhältlich. Noch ist man allerdings dabei, die Vertriebskanäle auszubauen.

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L-i-p-p-i 10. Aug 2007

Wow, in was für einer Gegend wohnst denn du? Hohes Kriminalitätspotential? Ich denke, für...

Psaic 26. Apr 2004

"ich glaub da braucht man nicht mal so n Freak zu sein" Stimmt, gibt Programme dafür...

eigenheimer 22. Apr 2004

....ich würd mich an deiner Stelle mal dringend nach ner neuen Wohngegend umschaun :D

gizmost1 14. Apr 2003

D. h. dass ich als erstes zwei PowerNET ETHERNET Adapter benötige in beliebiger...

osi 30. Jan 2003

Hallo, da gibt es ein neues Produnkt auf dem Markt! Zu besichtigen unter: http://www...


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